Klinikum Werra-Meißner: Gewinn lag 2011 bei 1,4 Millionen Euro

Witzenhausen. Mit einem Überschuss von knapp 1,4 Millionen Euro hat das Klinikum Werra-Meißner das Geschäftsjahr 2011 abgeschlossen.

 Damit hat sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr (etwa 1,9 Millionen Euro) zwar verschlechtert, aber die Geschäftsführer Christoph Maier und Prof. Ulrich Vetter zeigten sich sehr zufrieden. Für das laufende Jahr erwarten sie ebenso wie Aufsichtsratschef Stefan Reuß ein ähnlich gutes Ergebnis.

Besonders die Eigenkapitalsituation habe sich verbessert, sagte Maier. Dadurch sei auch der Wert des Konzerns Klinikum Werra-Meißner gestiegen. Würde jetzt ein externes Unternehmen über eine Übernahme nachdenken, müsste es "mindestens 20 Millionen Euro hinlegen", sagte Landrat Reuß.

2011 war das erste komplette Geschäftsjahr nach der Zusammenführung der beiden Krankenhäuser Witzenhausen und Eschwege. Dabei seien Kosten entstanden, die sich in der Bilanz auswirken. Langfristig führe das aber zu Synergieeffekten und Kosteneinsparungen, sagte Vetter.

Spürbare Folgen hinterlassen die hygienischen Probleme in der Sterilisation Anfang 2011 in Eschwege in der Jahresbilanz. Dadurch sei weniger operiert worden. Dennoch stieg der Umsatz um sechs auf 60,9 Millionen Euro. Nach Investitionen laufe die Sterilisation inzwischen wieder einwandfrei. (clm)

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