Kontrolle des Durchfahrsverbots an der B7: Polizei findet falsche Ladepapiere

Hessisch Lichtenau. Zweimal kontrollierten Beamte der Polizei das Durchfahrtsverbot an der B 7 - jetzt ermitteln sie auch wegen Urkundenfälschung und der Fälschung beweiserheblicher Daten.

Wie ein Polizeisprecher berichtet, stoppten die Beamten am Freitag gegen 22.30 Uhr bei Fürstenhagen einen 51-jährigen Lkw-Fahrer aus Gera. Dieser habe ein Ladepapier vorgelegt, das einen Ladevorgang in Eschwege dokumentieren sollte. „Bei der Kontrolle seines Fahrtschreibers wurde dann jedoch festgestellt, dass er vorher fast drei Stunden ohne Unterbrechung gefahren war“, so der Polizeibericht. Der Fahrer habe zugegeben, gelogen zu haben. Er habe behauptet, dass er von einem Verantwortlichen seiner Firma stets ein solches Papier zu bekommen, um damit das Durchfahrtsverbot zu umgehen. Nur wartet auf den Mann und die verantwortliche Person der Firma ein Bußgeld von 75 Euro und ein Verfahren wegen Urkundenfälschung.

Am Mittwoch stellte die Streife gegen 22.50 Uhr im Bereich Hessisch Lichtenau einen 27-jährigen Lkw-Fahrer aus Holland einen Verstoß gegen das Durchfahrtsverbot fest. Der Mann musste 100 Euro als Sicherheitsleistung zahlen. Zudem stellte sich heraus, dass er nicht mit seiner persönlichen Fahrerkarte fuhr, sondern mit einer fremden Karte. Die eigene Karte habe er in seiner Geldbörse mitgeführt. „Bei einer Überprüfung wurde festgestellt, dass darauf die erlaubte tägliche Lenk- und Ruhezeit bereits erreicht war. Aus diesem Grund fuhr er mit der fremden Karte weiter“, so die Polizei.

Deshalb wurde durch die Staatsanwaltschaft Kassel eine weitere Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro festgelegt. Wegen weiterer Verstöße wurde der Mann beim Bundesamt für Güterverkehr angezeigt. Ihm droht eine weitere Strafe von 570 Euro. (fst)

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