Neuer Pfarrer

Pfarrer Olliver Heinemann übernimmt Vertretungsstelle des Kirchenkreises

Vertretungspfarrer im Kirchenkreis Werra-Meißner: Olliver Heinemann.
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Vertretungspfarrer im Kirchenkreis Werra-Meißner: Olliver Heinemann.

Kraft schöpfen aus einer starken Quelle: Pfarrer Oliver Heimemann übernimmt die Vertretungsstelle des Kirchenkreises Werra-Meißner.

Werra-Meißner – In dieser Woche wurde Olliver Heinemann am sogenannten Klennrod, in der Flur zwischen Hausen und Velmeden, von der Dekanin des evangelischen Kirchenkreises Werra-Meißner, Ulrike Laakmann, in die Vertretungsstelle des Kirchenkreises als Pfarrer eingeführt. Zusammen mit Pfarrer Dirk Rehbein übernimmt er zusätzlich Aufgaben im Kirchspiel Walburg.

„Was Pfarrer Olliver Heinemann besonders auszeichnet, sind sein freundliches Lachen sowie seine herzliche Zuwendung“, sagte Ulrike Laakmann. Außerdem sei dem 50-Jährigen eine jugendliche Kraft zu eigen, mit der er frischen Wind in die kirchliche Arbeit bringe.

Bereits seit August habe Pfarrer Heinemann, der in Fritzlar wohnt, als „Retter in der Not“ verschiedene Vertretungsdienste im Kirchenkreis übernommen, seit Februar im Kirchspiel Walburg. Außerdem hat er Vertretungsdienste in den Gemeinden am Meißner, besonders am Hirschberg in Großalmerode, übernommen. In seiner Arbeit habe Olliver Heinemann immer versucht, neue Wege für die Kirche im 21. Jahrhundert zu finden, etwa in seiner Mitarbeit in einem EKD-Forschungsprojekt zu „Kirche in der Fläche“ oder der ökumenischen Bewegung „Fresh Expressions“, die die Verbreitung neuer Formen von Kirche fördert und darauf abzielt, die Menschen in ihrem Alltag zu erreichen.

In seiner Predigt sprach der Pfarrer ein Thema an, das viele Menschen vor Beginn der Pandemie bereits stark belastete, und für viele – gerade Familien – in der Pandemie noch einmal eine neue Dimension erreichte: Erschöpfung. Was tun, wenn der Akku alle ist und man weiß, es wird dauern, bis man ihn wieder aufgeladen hat? „Verantwortung für andere zu übernehmen, kann auch zur Last werden“, sagte er. Da heiße es, Lasten und Verantwortung abzugeben und sich Quellen zu suchen, aus denen man schöpfen könne. „Man sieht es den Menschen an, ob sie nur aus sich selbst heraus schöpfen, oder ob ihre Wurzeln tiefer reichen.“

Für Olliver Heinemann sei die beste Quelle, um Kraft zu tanken, der Gottesdienst und die Feier zusammen mit anderen Menschen im Namen Gottes. Im Festgottesdienst unter freiem Himmel wurde er von seinem Kollegen Dirk Rehbein und den Kirchenvorständen in Hausen, Velmeden und Küchen herzlich willkommen geheißen. Der wehende Wind wird in an Pfingsten oftmals als die Anwesenheit des Heiligen Geistes gedeutet. In diesem Sinn war der Heilige Geist am Klennrod sehr präsent, so stark, dass die Theologinnen und Theologen ihre Manuskripte ganz festhalten mussten. (Von Kristin Weber)

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