Startschuss für den Bau

Kreisverwaltung Werra-Meißner: Im August 2021 soll der Rohbau stehen

Offizieller Spatenstich in Eschwege
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Offizieller Spatenstich: Alexander Heppe (Bürgermeister Eschwege), Theodor Sternal (Architekt Werra-Meißner-Kreis), Dr. Rainer Wallmann (Erster Kreisbeigeordneter Werra-Meißner-Kreis), Dieter Franz (Kreistagsvorsitzender), Volker Throm (Bauleitender Architekt, Luther Bauplanung), Stefan Reuß (Landrat Werra-Meißner-Kreis) und Marius Märkl (Märkl Bau).

„Das Verwaltungszentrum geht jetzt in den Bau“, sagte Werra-Meißners Landrat Stefan Reuß am Montagnachmittag beim Spatenstich.

Eschwege – Damit ist es offiziell: Das neue Verwaltungszentrum des Werra-Meißner-Kreises in Eschwege wird nun gebaut. Lang habe es gedauert, doch umso wichtiger sei es, dass das Projekt nun angepackt werde, so Reuß.

Rainer Wallmann, Erster Kreisbeigeordneter des Werra-Meißner-Kreises ergänzt: „Es war ein schwieriges Projekt“. Erst habe man den Bau aufgrund von steigenden Kosten stoppen müssen, dann hätte man noch mal alles umplanen müssen. „Doch nun bekommen wir ein moderens Verwaltungsgebäude“, so Wallmann. Zudem seien nun alle Wiederspruchsfristen abgelaufen, was der Kreisverwaltung besonders wichtig gewesen sei, betont Reuß.

Lückenschluss am Schlossplatz: So soll der Neubau des Verwaltungszentrum Werra-Meißner in Eschwege aussehen.

Das neue Verwaltungsgebäude, wenn es dann fertig ist, sei zudem barrierefrei. Auch werde man bei der Heizung auf eine Pelletsanlage und Fotovoltaik auf dem Dach setzen – zumindest auf einem Teil.

Erste Bauphase

Bereits in den vergangenen Jahren wurde in einer ersten Bauphase auf dem Grundstück zwischen den Straßen Forstgasse und An den Anlagen gearbeitet. Das ehemalige Schlosshotel musste zum Teil abgerissen werden (2017) und zuletzt fanden archäologische Voruntersuchungen des Bodens statt. Diese seien jedoch kein Hinderungsgrund für die Fortführung der Bauarbeiten, so der Landrat. Mit dem offiziellen Spatenstich ist die erste Bauphase nun abgeschlossen.

Zweite Bauphase

Bis voraussichtlich August 2021 soll der Rohbau des neuen Verwaltungszentrums stehen und die Lücke am Ende der Forstgasse schließen. Bis Juni 2022 soll dann das gesamte Projekt abgeschlossen sein. Nun stehen erst einmal Erd-, Kanal- und Rohbauarbeiten an, erklärte Reuß am Montagnachmittag. Den Auftrag dafür hat der Kreisausschuss bereits nach einer europaweiten Ausschreibung vergeben.

Die Kosten sollen zwei Millionen Euro betragen und beinhalten folgende Arbeiten:

  • Anbindung der Entwässerung an das städtische Netz
  • Fundament und Gründung
  • Außen- und Innenwände, Decken sowie Treppen

Die Fertigstellung dieser Bauarbeiten erwartet der Kreis bis August 2021.

Volker Throm (links) als bauleitender Architekt von der Firma Luther Bauplanung und Marius Märkl von Märkl-Bau übernehmen die Baustelle am Schlossplatz.

Ausschreibungen

Noch ausgeschrieben werden müssen die Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten, der Aufzug, die Elektro- und EDV-Arbeiten sowie die Heizungs- und Lüftungsarbeiten, so Klinge. Das solle noch bis Ende 2020 passieren.

Die dann noch fehlenden Arbeiten schreibe der Kreis im kommenden Jahr aus, heißt es weiter. (Von Hanna Maiterth)

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