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Kürbisse für den guten Zweck in Allendorf

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Kürbis-Ernte in Allendorf: Bio-Landwirt Tobias Klenke (von links) mit seinen rumänischen Hilfskräften Alina, Alin, Dorin und Florin, Maschinen-Führer Finn Meyer und Landwirt Lukas Berwinkel-Kottmann.
Kürbis-Ernte in Allendorf: Bio-Landwirt Tobias Klenke (von links) mit seinen rumänischen Hilfskräften Alina, Alin, Dorin und Florin, Maschinen-Führer Finn Meyer und Landwirt Lukas Berwinkel-Kottmann. © Chris Cortis

Bad Sooden-Allendorf – Hokkaidos heißen im Fachjargon die Speisekürbisse, harmonieren besonders gut mit Ingwer und Chili und sind vielseitig verwendbar für Suppen, Aufläufe, Gemüse oder Salat-Topping. Doppelt schmackhaft sind die Kürbisse, die das Badestädter Unternehmen „My BioFarm“ auf 2000 Quadratmetern an der Rothesteinstraße in Allendorf angebaut hatte. Denn 1000 Euro aus dem Verkaufserlös spendet die Firma von Lukas Berwinkel-Kottmann und Cord-Herwig Plumeyer an das örtliche Familienzentrum (FAZ), das unter anderem mit der Integration von Flüchtlingen wertvolle und viel beachtete Arbeit leistet.

In diesen Tagen ist der heimische Bio-Landwirt Tobias Klenke mit Helfern aus Rumänien dem Unternehmen zur Seite gesprungen, um die orangeroten und in der Regel bis zu 1,5 Kilogramm schweren Hokkaidos per Hand zu ernten. Erstmals zum Verkauf angeboten werden die Kürbisse an diesem Sonntag auf dem siebten Bauernmarkt in Allendorf und sind später, falls noch vorrätig, auch über Kontaktaufnahme mit dem FAZ zu haben.

Die Anbaufläche für die Speisekürbisse befindet sich am Rand von zwei Hektar, auf denen inzwischen auch die gelben Ölkürbisse maschinell geerntet worden sind.

Durch das Schreddern und Dreschen dieses Fruchtgemüses werden nach Angaben des Landwirts Berwinkel-Kottmann insgesamt 1500 Kilogramm Kürbiskerne gewonnen, die nach Reinigung und Trocknung unter anderem an Bäckereien und den Einzelhandel verkauft werden, somit Importe aus China ersetzen können.

Zur Vermarktung der Kerne hat „My BioFram“ erst im Frühjahr die Unternehmensgesellschaft Resufo gegründet.

Der Name ist eine Abkürzung für die englische Bezeichnung Regional Super-Food und bedeutet regional hochwertige Nahrung.  

Von Chris Cortis

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