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Kita-Kinder aus Röhrda lernern Kunst und Technik kennen

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Von: Eden Sophie Rimbach

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Begeistert von Werken wie „Schießblume“ und „Engel“ sind Chantal Wiechern und Nico Weiß.
Begeistert von Werken wie „Schießblume“ und „Engel“ sind Chantal Wiechern und Nico Weiß. © EDEN SOPHIE RIMBACH

Die Kinder der Kita „Kleinen Hände“ in Röhrda lernen Kunst und Techniken kennen.

Röhrda – Schillernde Kunstwerke aus Pappmaché, fein bearbeitete Ytong-Steine und Meeresbewohner aus grauer Modelliermasse und bunten Elementen sind im Kindergarten „Kleine Hände“ in Röhrda ausgestellt. Im Rahmen des Projekts „Eine Woche Kunst für Kids“ lernten die Kinder mit Chantal Wiechern Kunst kennen.

Chantal Wiechern vom Gestaltungsatelier Wiechern in Eschwege hat erstmals ein Projekt mit Drei- bis Sechsjährigen gestaltet. „Die Kinder sind unglaublich stolz auf ihre Werke“, sagt sie. Das Projekt sei für sie auch deswegen spannend gewesen, weil Kindergartenkinder im Gegensatz zu Schülern noch frei davon seien, dass ihre Kunst bewertet wird und gewisse Kriterien erfüllen soll.

Das entspreche auch dem Konzept des Kindergartens, wie dessen stellvertretender Leiter Nico Weiß erklärt. Frei dürfen sich die Kinder hier bewegen. Das galt auch für das Projekt. Täglich stand ein anderes Thema im Fokus. Etwa acht Kinder nahmen an den zwei Stunden vormittags und ebenfalls zirka acht an denen am Nachmittag teil.

Wenn ein Kind sein Kunstwerk beendet hatte und nicht mehr daran arbeiten wollte, war das laut Chantal Wiechern kein Problem. Doch die Kinder seien sehr interessiert und konzentriert bei der Sache gewesen.

Ein Herz mit vielen Streifen gestaltete die kleine Pia aus einem Ytong-Stein. Das Kunstprojekt fand erstmals im Kindergarten in Röhrda statt, da es aufgrund der Coronapandemie mehrfach verschoben werden musste.
Ein Herz mit vielen Streifen gestaltete die kleine Pia aus einem Ytong-Stein. Das Kunstprojekt fand erstmals im Kindergarten in Röhrda statt, da es aufgrund der Coronapandemie mehrfach verschoben werden musste. © Kindergarten „Kleine Hände“/NH

Mit verschiedenen Tupftechniken malten sie Blumen und ließen Magneten durch Farbe auf Pappen fahren. Eine Auswahl an glänzenden Blumen, bunten Pfeifenreinigern und weiteren Deko-Elementen wie kleinen Holzpilzen stellte viele Gestaltungsmöglichkeiten unter dem Thema „Mixed Media“ bereit. Die Kinder erschufen dabei auf Laubsägeplatten und alten Regalbrettern individuelle Kunstwerke. Wie groß die Fläche zum Arbeiten werden sollte und was sie dafür verwendeten, stand ihnen ebenso wie das Thema frei.

Unter zusätzlicher Aufsicht einer Jahrespraktikantin und mit der Unterstützung Chantal Wiecherns sägten und feilten sie Ytong-Steine zu Herzen und Häusern. Als ein sehr tolles Angebot, das wirklich Spaß gemacht habe, erlebte Anna Setale das Projekt. Beim Basteln von Schatten- und Filzbildern arbeiteten Kinder und Elten zusammen.

Ihre Tochter Lea (5) ist sich sicher, dass das Modellieren am meisten Spaß gemacht hat. Dabei drehte sich alles um das Meer und die Kinder verzierten ihre Werke mit allerlei Pallietten und mehr. Leas Vater Dominik Setale lobt wie Chantal Wiechern die Kunstwerke, die die Kindergartenkinder innerhalb der Woche gestaltet haben.

Zum Abschluss konnten die Kinder ihre Werke mitnehmen. Die restlichen werden im Kindergarten ausgestellt. „Da haben die Kinder ganz schön verinnerlicht“, weiß Chantal Wiechern. Viele Kinder hätten ihren Elten gesagt, dass sie beispielsweise weiterhin mit Pappmaché basteln möchten. Von Eden Sophie Rimbach

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