Leistungsprüfungen: Feuerwehr Netra holt Siegerpokal

Die Sieger: Beim Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübungen hatte das Team aus Netra/Ringgau die Nase vorn. Unser Foto zeigt (hintere Reihe von links) Monika Herger, Felix Pfister, Stefan Fey, Sebastian Roth, Alexander Koy und Markus Fey. Davor Daniel Roth (von links), Andreas Herger und Pierre Adam. Foto: Röß

Velmeden. Zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte hat die Feuerwehr Velmeden den Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsüberprüfungen ausgerichtet. Wehren aus 15 Orten des Werra-Meißner-Kreises waren am Samstag mit ihren Teams, die Bad Sooden-Allendorfer sogar mit zweien, an den Start gegangen.

Egal, ob als Gruppe zu neunt oder als Staffel zu sechst – für alle Teams standen die gleichen Aufgaben an: Der Fragebogen im theoretischen Teil, die Löschübung mit Menschenrettung im praktischen Teil. Für alles gab’s Punkte – für jede richtig beantwortete Frage ebenso wie für jedes kleine Detail bei der Übung, bei der auch noch die Stoppuhr mitlief. Zusätzlich stand für alle Teams an diesem Morgen auch noch das Binden von Knoten und Stichen am Balken unter dem Druck der Zeit auf dem Programm. Damit war bei gleicher Punktzahl ein weiteres Kriterium für die Platzierung gegeben.

Natürlich hatten sich alle mächtig ins Zeug gelegt, denn den beiden Besten winkte die Fahrkarte für den Bezirksentscheid. Diesmal waren es die acht Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrau Monika Herger aus Netra / Ringgau, die am Ende die Nase knapp vorn hatten und den Siegerpokal aus den Händen von Kreisbeigeordnetem Peter Schill (SPD) in Empfang nehmen konnten.

Das favorisierte Team aus Oetmannshausen / Wehretal musste sich mit Rang zwei zufriedengeben, durfte sich dafür aber über den Ehrenpokal von Landtagsabgeordnetem Lothar Quanz (SPD) für die beste Leistung am Knotenbalken freuen. Schill und Quanz hatten wie Stadtrat Michael Heußner (CDU) aus Hessisch Lichtenau den Aktiven dafür gedankt, auf diesem Wege ihre Einsatzbereitschaft zu stärken.

Zum Kreis der Favoriten hatte Kreisbrandinspektor Christian Sasse auch das Team aus Unterrieden / Witzenhausen gezählt, die sich aber mit Rang zwölf begnügen mussten. Besser konnten sich die übrigen Vertreter aus dem Altkreis Witzenhausen platzieren: Bad Sooden-Allendorf II auf Rang drei, Kleinalmerode /Witzenhausen auf Rang vier, Bad Sooden-Allendorf I auf Rang fünf und Wendershausen / Witzenhausen auf Rang 11. Ein hohes Niveau hatte Sasse den teilnehmenden 124 Feuerwehrfrauen und –männern beim Kreisentscheid bescheinigt, denn viele hatten im Rahmen der Veranstaltung die Bedingungen in den unterschiedlichsten Stufen für das Feuerwehrleistungsabzeichen erfüllt. (zlr)

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