1. Startseite
  2. Lokales
  3. Witzenhausen

Lob für besonders engagierte Jugendliche im Werra-Meißner-Kreis

Erstellt:

Von: Lothar Röß

Kommentare

Die Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Schuljahrs 2021/2022 mit ihren Betreuern sowie Christine Horn (Familienbildungsstätte/sitzend links), Myriam Lamotte-Heibrock (Amt für Familie, Jugend und Soziales/stehend von links), Landrätin Nicole Rathgeber, Bürgermeister Finn Thomsen (hinten rechts) und Andrea Eckardt (Familienbildungsstätte/mittlere Reihe, Zweite von rechts).
Die Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Schuljahrs 2021/2022 mit ihren Betreuern sowie Christine Horn (Familienbildungsstätte/sitzend links), Myriam Lamotte-Heibrock (Amt für Familie, Jugend und Soziales/stehend von links), Landrätin Nicole Rathgeber, Bürgermeister Finn Thomsen (hinten rechts) und Andrea Eckardt (Familienbildungsstätte/mittlere Reihe, Zweite von rechts). © Lothar Röß

Leandra Becker ist eine von 34 Jugendlichen aus dem Kreisteil Witzenhausen, die bis zu den Sommerferien 2022 ein Freiwilliges Soziales Schuljahr – kurz FSSJ – absolviert haben. Und bei der Verleihung der Zertifikate am Freitag sorgte die 15-Jährige für viel Wirbel in der Aula der Großalmeröder Valentin-Traudt-Schule.

Werra-Meißner - Die Zehntklässlerin hat ihr FSSJ bei der Turngemeinde Großalmerode absolviert und sich in dem Jahr den Dancing Kids gewidmet, den Jüngsten in der Tanzsparte des Vereins. Bei der Abschlussveranstaltung zog sie johlend mit der 14-köpfigen Meute vor die Bühne und präsentierte dem Publikum, darunter auch Bürgermeister Finn Thomsen, ihr mehrteiliges Programm von Tänzen, die sie im zurückliegenden Jahr an der Seite ihrer Betreuerin Nadja Bersch mit den Mädchen im Grundschulalter eingeübt hatte.

Leandra ließ ihre Kids nicht allein tanzen, sondern war Teil der Gruppe und brachte damit ihre Begeisterung an der Arbeit mit der Gruppe zum Ausdruck. „Ich habe das Leuchten in den Augen von Leandra gesehen, das war Ausdruck der Freude, die das FSSJ ausmacht“, schwärmte Christine Horn, die zusammen mit Kollegin Andrea Eckardt von der Evangelischen Familienbildungsstätte des Kreises die Veranstaltung moderierte.

Maximilian Schäfer vom Technischen Hilfswerk Großalmerode hat sich bereits zum fünften Mal in Folge mit einem FSSJ in der Hilfsorganisation engagiert. „Im Jahr kommen bei mir etwa 1000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit zusammen“ , teilt er im Interview mit Moderatorin Horn mit. In Anerkennung seines beispielhaften Engagements zählte er in diesem Sommer zum Kreis der Jugendlichen, die in Wiesbaden von Staatsminister Axel Wintermeyer mit „#youngagiert - Dein Preis für junges Engagement in Hessen“ ausgezeichnet wurden.

Schulleiter Christoph Matt lobte den Einsatz der Jugendlichen, die trotz der besonderen schulischen Anforderungen durch Corona einen Teil ihrer Freizeit in ehrenamtliche Tätigkeit investiert haben. Das wertete Matt als wichtigen Schritt zu ehrenamtlich engagierten Erwachsenen. Für den musikalischen Rahmen des Abends sorgte die Young Marching Band der Gesamtschule unter Leitung von Frank Anacker.

Lob und Anerkennung sprach Landrätin Nicole Rathgeber den Jugendlichen für ihren ehrenamtlichen Einsatz aus. Unter den 80 Teilnehmern, die zuletzt kreisweit ein FSSJ absolvierten, befanden sich 16 Wiederholer, resümierte sie.

Zugleich nutzte Rathgeber die Gelegenheit, für den Sozialpreis des Kreises 2022 zu werben. Der ist diesmal Einzelpersonen, Teams und Organisationen gewidmet, die sich in den vergangenen beiden Jahren im Kreis ehrenamtlich für Kinder eingesetzt haben, die infolge der Pandemie und des Kriegs in der Ukraine von Isolation, Bewegungsmangel, familiären Spannungen und Zukunftsängsten betroffen waren. Für den Sozialpreis sind 3000 Euro ausgelobt, bei mehreren Gewinnern wird der Betrag auf die Preisträger verteilt. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 21. Oktober.

Infos und Kontakt: Fachbereich Jugend, Familie, Senioren und Soziales, Jana Beck, Tel. 0 56 51/3 02 44 34, E-Mail: Jana.Beck@werra-meißner-kreis.de (zlr)

Auch interessant

Kommentare