Auszeichnung für Einsatz gegen Rechts

Manfred-Schaub-Preis für Verein Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis

Nehmen den Preis in Empfang: Ludger Arnold (links) und Dr. Martin Arnold vom Verein „Freundinnen und Freunde des jüdischen Lebens“.
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Nehmen den Preis in Empfang: Ludger Arnold (links) und Dr. Martin Arnold vom Verein „Freundinnen und Freunde des jüdischen Lebens“.

Abterode/Baunatal – Der SPD-Bezirk Hessen-Nord hat den zum elften Mal ausgelobten Ehrenamtspreis in Baunatal an ausgewählte Preisträger vergeben. Im Gedenken an den 2018 verstorbenen Vorsitzenden des SPD-Bezirks und Initiator des Ehrenamtspreises wurde dieser in diesem Jahr umbenannt in „Manfred-Schaub-Ehrenamtspreis“. Einer der Preisträger ist der Verein „Freundinnen und Freunde des jüdischen Lebens Werra-Meißner“.

Der Verein wurde 2019 gegründet. Ihm gehören der Werra-Meißner-Kreis, der Evangelische Kirchenkreis Werra-Meißner, zahlreiche Kommunen und Kirchengemeinden sowie private Mitglieder an. Außerdem kooperiert er mit der jüdischen Gemeinde Felsberg. Er ist Träger des „Lern- und Gedenkortes für jüdisches Leben“. Der Verein will die Erinnerung an jüdisches Leben in der Region Werra-Meißner wachhalten, insbesondere in der jüngeren Generation. Er informiert über jüdische Geschichte, Kultur und Religion in der Region. Er wendet sich gegen jede Form von Antijudaismus und Antisemitismus. Ziel ist die Prävention gegen aufkeimenden Antisemitismus.

Die SPD will mit dem Preis für besonders herausragendes freiwilliges Engagement das Ehrenamt würdigen und fördern. Den nordhessischen Sozialdemokraten war es ein Anliegen, insbesondere mit Blick auf die Ermordung von Halit Yozgat und dem Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke, das vielfältige ehrenamtliche Engagement gegen Rechtsextremismus unter dem Titel „Engagements gegen Rechts“ und angesichts der noch immer nicht überwundenen Covid-19-Pandemie den „Zusammenhalt in Zeiten von Corona“ zu würdigen.  ts

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