Einsatz bei Neu-Eichenberg

Mann quert Bahngleise und zwingt Zug zur Notbremsung - Ist er verletzt? Suche erfolglos

Ein unbekannter Mann hat bei Neu-Eichenberg die Bahngleise überquert und einen Güterzug zur Notbremsung gezwungen. Wurde er dabei verletzt? Eine Suchaktion nach dem Mann blieb ohne Erfolg.
+
Ein unbekannter Mann hat bei Neu-Eichenberg die Bahngleise überquert und einen Güterzug zur Notbremsung gezwungen. Wurde er dabei verletzt? Eine Suchaktion nach dem Mann blieb ohne Erfolg.

Ein Mann hat im Werra-Meißner-Kreis Gleise überquert und einen Güterzug zur Notbremsung gezwungen - danach folgte eine große Suchaktion.

Neu-Eichenberg – Die Polizei sucht jetzt nach einem Mann mit dunkler Jacke und blauen Jeans. Er soll am Samstagmorgen, 12.09.2020, gegen 6.45 Uhr in Höhe der Brückenbaustelle B 80/B 27, Abzweig Hohengandern, die Gleise überquert und den Führer eines Güterzugs zur Gefahrenbremsung veranlasst haben.

Eine groß angelegte Suchaktion nach der möglicherweise verletzten Person folgte, gefunden wurde aber niemand. 

Vorfall an Bahngleisen: Mann verletzt? Zugführer meint, es gab einen Zusammenstoß

Der 33-jährige Zugführer hatte den Zug angehalten, weil er trotz des eingeleiteten Bremsmanövers davon ausgegangen war, mit der Person zusammengestoßen zu sein.

Unverzüglich hatte er die Bundespolizei, die Polizei aus Witzenhausen, die Feuerwehren aus Neu-Eichenberg und Witzenhausen sowie den Rettungsdienst und den Notarzt alarmiert. Am Zug selbst konnten keine Spuren von einem Zusammenstoß mit einer Person entdeckt werden.

Die Einsatzkräfte suchten sowohl das Gleisbett als auch den Bahndamm ab, teils sogar unter Zuhilfenahme einer Wärmebildkamera - von einer Person fehlte jede Spur. Selbst der Einsatz eines Polizeihubschraubers brachte keinen Erfolg. Der Streckenabschnitt war für die Dauer der Suchaktion komplett gesperrt.

Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass die Person auf den Gleisen großes Glück hatte und offensichtlich unbeschadet davon kam. Hinweise an die Polizei in Witzenhausen, Telefon 05542-93040, oder an die Bundespolizei in Kassel, 0561-816160. (zlr)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.