Sekttaufe

Marleen Lind präsentierte ihre erste CD in rappelvollem Saal

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Besonderes Ritual: Die erste CD von Schlagersängerin Marleen Lind alias Marleen Geyer (links) wurde durch Produzenten Helly Kumpusch und Julia Gerstenberg mit Sekt getauft. 

Rommerode /Laudenbach. Dicht gedrängt standen die Besucher im Bürgerhaus am Samstagabend in Rommerode, als Schlagersängerin Marleen Lind aus Laudenbach ihr erstes Album „Das ist mein Weg“ präsentierte. 

So viele Besucher dürfte das Bürgerhaus des Großalmeröder Stadtteils selten zuvor gesehen haben, schließlich mussten einige sogar mit einem Stehplatz im Foyer vorlieb nehmen, um durch die weiten Türen das Geschehen auf der Bühne verfolgen zu können.

Marleen Lind spannte dieFans nicht lange auf die Folter und startete nach kurzer Anmoderation von Steffen Prauß gleich im Scheinwerferlicht der kleinen Bühne mit „Du hörst nicht zu“ in die Präsentation ihrer zwölf Lieder.

Ein Auftakt nach Maß, wie wippende Füße, schwingende Hüften und klatschende Hände unter den Gästen im Saal schnell deutlich machten. Nach ihrem bisher größten Erfolg beim Schlagerlotto von HR4 war dieser Titel als Singleauskoppelung bereits in aller Ohren und somit wie geschaffen für die 24-Jährige, dem Publikum das Lied gleich zu Beginn jetzt auch live vorstellen zu können.

„Ich hoffe, meine Lieder in meinem Album gefallen euch“, hatte die sympathische Sängerin in die Runde ihrer Fans gefragt und spontane Zustimmung geerntet. Bei so viel Begeisterung bereitete es der Laudenbacherin sichtlich Spaß, die weiteren Titel vorzustellen, darunter auch „So sind die Männer“, ihr erstes Lied, das bereits im August 2014 produziert wurde.

Vier der zwölf Titel hatte Marleen Lind bereits bis zur ersten Pause in Rommerode gesungen. Ihr Produzent Helly Kumpusch war nicht nur aus Österreich angereist, um die junge Sängerin bei ihrem Start moralisch zu unterstützen, sondern auch, um das Programm mit ein paar eigenen Liedern aufzulockern.

„Das erste Album muss getauft werden“, war ihm als Insider der Branche das Ritual wichtig. Als Taufpatin hatte er Julia Gerstenberg auf die Bühne gerufen. Die schenkte den Sekt in die Gläser ein und goss das perlende Nass aus einem Glas sogleich über den Tonträger. Das war auch der sehr emotional ausgefallene Moment für Marleen, ihren Eltern Lydia und Klaus-Dieter Geyer für die Unterstützung zu danken.

„Verdammt gute Show“ heißt einer der zwölf Titel, der auch als Programm für den Abend stehen könnte. Längst hatten die Fans auf dem kleinen Platz vor der Bühne auch zu tanzen begonnen, als Marleen Lind nach ihrem letzten Beitrag „Sieben Nächte, sieben Sünden“ noch einen tollen Abend wünschte. Von wegen - ohne zwei Zugaben kam die Laudenbacherin nicht davon, bevor sie sich unters Volk mischte, Autogramme schrieb und an diesem Abend erstmals verkaufte CDs signierte.

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