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Mit Schnee zum Martinsmarkt der Waldorfschule am Alten Bahnhof Eschwege

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Mit Kartoffeldruck gestalten die Mädchen schon mal ihre Geburtstagseinladungskarten.
Mit Kartoffeldruck gestalten die Mädchen schon mal ihre Geburtstagseinladungskarten. © Schubert, Ellen

Adventsstimmung auf dem Martinsmarkt der Waldorfschule, der nach zwei Jahren Pause am vorigen Samstag wieder stattfgefunden hatte.

Eschwege – Der erste Schnee und knackige Kälte zauberten eine wunderbare Adventsstimmung auf den traditionellen Martinsmarkt der Freien Waldorfschule Werra-Meißner und des Waldorfkindergartens. Die zahlreichen Besucher ließen sich von den vielen schönen, bunten Verkaufsständen zum Kauf von Weihnachtsdekorationen, Geschenken und Nützlichem verlocken.

Töpferwaren, Messer, Honig, Schmuck, Karten, Bilder, Textiles, Häkeltiere, Puppen und Hausschuhe, alles war selbst gemacht. Weg wie warme Semmeln ging der „Twister“, ein von Familie Cuendet vom Mönchhof mit Dinkel aus eigenem Anbau selbst gebackenes Brot.

Punsch und Kürbissuppe

Zur guten Stimmung trug aber auch der Genuss von heißem Apfelpunsch bei. Kürbissuppe und Sandwichs boten die Schüler der 8. Klasse an, während die Erzieherinnen und Eltern des Kindergartens eine reichhaltige Auswahl an Süßem und Salzigem zu bieten hatten.

Neben dem immer beliebten Kerzenziehen war für Kinder, aber auch für viele Erwachsene, das Schmieden eine spannende Erfahrung.

Schmieden und Kartoffeldruck

Der Wittener Kunstschmied Patrick Vojtech unterhielt mit feinster Kohle ein stetiges Feuer, in dem er Eisenstangen bis zum Glühen erhitzte, sodass sie anschließend auf dem Amboss mit dem Hammer bearbeitet und zu Haken und Schnörkeln gebogen werden konnten.

Unter Anleitung der Erzieherinnen des Waldkindergartens vom Leuchtberg hatten Kinder Freude am Kartoffeldruck. Ylva gestaltete so schon mal die Einladungskarten für ihren baldigen Geburtstag.

Puppentheater „Federleicht“

Beliebt bei jüngeren Kindern mit ihren Eltern oder Großeltern waren die Vorstellungen des Puppenspieles „Federleicht“. Manche Familie kam eigens nur zum Besuch des Puppenspieles. Hinreißend aufgeführt wurde das Tischpuppenspiel von Eltern und Großeltern der Erstklässler der Waldorfschule unter der Leitung von Lolita Schönemann. Die von den Spielern geführten Fadenpuppen aus Seidentüchern bewegten sich sanft zur vorgetragenen Geschichte auf der fein gestalteten Landschaft auf dem Tisch. Puppen und Landschaft sind nur angedeutet, um die Fantasie der Kinder anzuregen. So konnten sie tief in die sinnige Geschichte eintauchen.

Theateraufführung „Die Schildbürger“

Zwei Theateraufführungen, mit jeweils an die hundert Zuschauer, waren der unumstrittene Höhepunkt des Tages. „Die Schildbürger“ hatte die 6. Klasse mit dem Theaterpädagogen Jaschar Behboud erarbeitet und mit großer Spielfreude auf der Bühne im Saal des Alten Bahnhofs präsentiert. Über die Schildbürgerstreiche konnten Groß und Klein schmunzeln und auch mal herzhaft lachen.

Der Martinsmarkt war in diesem Jahr ganz anders gestaltet als sonst, weil er draußen stattgefunden hatte. Dieses schöne Fest stimmte die Besucher und Veranstalter schon auf eine gemütliche und besinnliche Adventszeit ein. Mehr Bilder unter werra-rundschau.de

Immer wieder ein Höhepunkt: das Schmieden auf dem Martinsmarkt der Waldorfschule am Alten Bahnhof Eschwege. Wittener Kunstschmied Patrick Vojtech hilft bei der Herstellung von eisernen Haken und Schnörkeln.
Immer wieder ein Höhepunkt: das Schmieden auf dem Martinsmarkt der Waldorfschule am Alten Bahnhof Eschwege. Wittener Kunstschmied Patrick Vojtech hilft bei der Herstellung von eisernen Haken und Schnörkeln. © Ellen Schubert

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