Kulinarische Tour um Hessens kleinste Gemeinde

Mehr als 100 Gäste zog es zur Hüttenwanderung um Weißenborn

Von Wildschweinbratwurst über Gulasch bis zum Honig: Bei der Hüttenwanderung in Weißenborn wurden die etwa 100 Wanderer von den Weißenbörner Vereinen gut versorgt.
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Von Wildschweinbratwurst über Gulasch bis zum Honig: Bei der Hüttenwanderung in Weißenborn wurden die etwa 100 Wanderer von den Weißenbörner Vereinen gut versorgt.

Mehr als 100 Wanderer hat es vor etwa einer Woche nach Weißenborn gezogen, als der Heimatverein zu seiner kulinarischen Hüttenwanderung einlud. „Die Hüttenwanderung war ein voller Erfolg“, resümiert der Vorsitzende des Heimatvereins, Gerd Morgenthal.

Eschwege - Gemeinsam mit dem Ehrenbürgermeister Arno Mäurer und dem Dörnermann Gerd Gläßner begrüßte er die zahlreichen Gäste, die sich gegen 10 Uhr am Treffpunkt versammelten.

Von der Männerwerkstatt aus starteten die Wanderer aufgeteilt in zwei Gruppen die elf Kilometer lange Tour rund um Weißenborn zu sechs von den Weißenbörner Vereinen bewirteten Wanderhütten. Alle paar Kilometer war eine andere deftige oder süße Köstlichkeit vorbereitet.

Am ersten Rastpunkt, dem „Ziegelhaus“, wurden die Wanderer mit heißen und kalten Getränken erwartet. Rund dreieinhalb Kilometer weiter an der „Wiehleben-Hütte“ verköstigten die Weißenbörner Jäger alle Wanderer mit Wildschweinbratwurst, während die Teilnehmer einen „fantastischen Blick“ auf Weißenborn, den Heldrastein, die Adolfsburg und den Normannstein in Treffurt genossen.

Süßen Honig frisch vom Imker konnten die Wanderer dann an der „Runden Bank“ probieren. Knapp anderthalb Kilometer weiter an der Schutzhütte am Sonnenscheinweg begeisterte Frank Thöne vom Spielmannszug die Gäste mit einem Trompetensolo. Dort gab es auch Feuerzangenbowle und heißen Apfelsaft. Kurz darauf kehrten die Wanderer an der „Förster-Ruh-Hütte“ ein, wo bereits die Gulaschkanone dampfte – mit Kesselgulasch und herbstlichen Eintopf. Außerdem präsentierte der Waldbademeister Karl-Ulrich Körtel eine Ausstellung mit Wissenswertem über unsere heimischen Wälder. An der letzten Schutzhütte zurück in Weißenborn am Sportplatz gab es Kaltgetränke und ein Geschicklichkeitsspiel.

Zurück an der Männerwerkstatt bei der Kirche wartete ein Gemeindenachmittag auf die Wanderer, mit den kulinarischen Angeboten der Hüttenwirte sowie Kaffee und Waffeln, einer Gesangsdarbietung vom Chor, des Weltgebetstags, zudem waren die Kirche und das Heimatmuseum für Besucher geöffnet, es gab Schnaps und Liköre aus dem Ringgau.

Gerd Morgenthal vom Heimatverein bedankte sich im Anschluss bei allen Mitstreitern und Helfern für die Gemeinschaftsleistung. „Ihr alle habt dazu beigetragen, dass es ein toller Tag wurde“, sagt Morgenthal zu seinen Mitstreitern. Beteiligt waren die Männerwerkstatt, Ehrenbürgermeister Arno Mäurer, der Fanfaren- und Spielmannszug Weißenborn, die Landfrauen aus Rambach und Weißenborn, das Welt-Gebetstags-Team, der Kirchenvorstand, der Koch Stefan Witzel, der Imker Alexander Schwandt, die Weißenbörner Jäger, Helmut Jacob von Werrataler Spirituosen, der Waldbademeister Karl-Ullrich Körtel und der Dörnermann höchst persönlich, Gerd Gläßner.  (red/jes)

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