Rettungshundestaffel Calden übt in Grube Gustav für den Ernstfall

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Belohnung muss sein: Nach getaner Arbeit bekamen die Hunde Leberwurst als Belohnung. 

Meißner. Zu einer nicht alltäglichen Übung trafen sich die Mitglieder der Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes aus Calden und der Freiwilligen Feuerwehr Wolfhagen: Im Besucherbergwerk Grube Gustav machten sich die Hunde auf die Suche nach vermissten Personen.

Mit neun Hunden war die Rettungshundestaffel am Sonntagvormittag vor Ort, um diese Aufgabe zu trainieren. Zuerst waren die Mantrailer-Hunde an der Reihe, die mithilfe des Geruchs eines Kleidungsstückes des Gesuchten die Fährte aufnahmen. „Ein Mensch verliert ständig Hautschuppen, die Mantrailer-Hunde können genau den Geruch der Leute unterscheiden und verfolgen ihn“, sagt Staffelleiterin Sabine Fieseler.

Rund zehn- bis zwölfmal kommt die Rettungshundestaffel pro Jahr zum Einsatz, um vermisste Personen zu suchen. Das Einsatzgebiet ist dabei Nordhessen und Südniedersachsen. „Wir werden von der Polizei verständigt, oft sind wir erfolgreich, finden die Personen allerdings nicht immer lebendig auf“, fügt Barbara Bock, stellvertretende Staffelleiterin an.

Alle Mantrailer-Hunde, die noch in der Ausbildung sind, machten am Sonntag in der Grube Gustav ihren Job gut. Der Münsterländer Bandit lief schnellen Fußes mit seiner Besitzerin Claudia Altmann-Fischer die engen Wege des Besucherbergwerks ab. „Zuerst ist er an der versteckten Person der Feuerwehr vorbeigelaufen, drehte sich dann aber selbstständig um und fand schnell den richtigen Weg“, sagt Sabine Fieseler. Auf Bandit wartete als Belohnung eine Dose mit Leberwurst. „Die Tiere machen das für ein besonderes Spielzeug oder eine besonderes Leckerli, das sie sonst nicht bekommen“, so Barbara Bock.

Im Anschluss an die Mantrailer-Hunde kamen die Flächensuchhunde zum Einsatz. „Diese suchen irgendeinen Menschen und laufen im Gegensatz zu den Maintrailern alleine los und geben Laut, sobald sie einen Menschen gefunden haben“, erklärt Sabine Fieseler den Unterschied.

Die Feuerwehr Wolfhagen nutzte ebenfalls die ungewöhnliche Location und musste die zu suchenden Personen im Anschluss retten. Dabei kamen auch Atemschutzträger zum Einsatz. Während es vor dem Besucherbergwerk minus fünf Grad hatte, waren es im Inneren des Bergwerkes zehn Grad plus, was neben den engen und niedrigen Wegen im Bergwerk zu erschwerten Bedingungen führte.

Rettungshundestaffel Calden übt Personensuche im Besucherbergwerk

Rettungshundestaffel Calden übt Personensuche im Besucherbergwerk Grube Gustav
Rettungshundestaffel Calden übt Personensuche im Besucherbergwerk Grube Gustav © Berg
Rettungshundestaffel Calden übt Personensuche im Besucherbergwerk Grube Gustav
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Rettungshundestaffel Calden übt Personensuche im Besucherbergwerk Grube Gustav
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