Videodreh vor Schlosskulisse

Michele Joy hat „So, wie du bist“ mit Patenonkel G.G. Anderson produziert

Videodreh am Landgrafenschloss: Michele Joy (Mitte) singt seine neue Single im Herzen von Eschwege mit (von links) Michael Murauer, G.G. Anderson und Svetlana sowie an der Kamera der Kölner Denny Fabian. FOTO: PRIVAT/NH
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Videodreh am Landgrafenschloss: Michele Joy (Mitte) singt seine neue Single im Herzen von Eschwege mit (von links) Michael Murauer, G.G. Anderson und Svetlana sowie an der Kamera der Kölner Denny Fabian.

Der Song ist geschrieben und eingesungen. Das Musikvideo wurde am Landgrafenschloss gedreht.Offen ist noch der Veröffentlichungstermin der neuen Single „So, wie du bist“ von Michele Joy.

Eschwege - Nach längerer Pause arbeitet der Eschweger Schlagersänger wieder ganz eng mit seinem Patenonkel G.G. Anderson zusammen. „Gerd hat als Produzent großen Anteil an der Entstehung und Umsetzung meines Neulingswerkes“, lobt Michele Joy die Professionalität des 71-jährigen Entertainers. Auch Michael Murauer habe wieder enorm viel für den Song geleistet, der nun in Verbindung mit Gerd Jakobs, in dessen Studio in Viersen aufgelegt wird.

Die Gruppe Fux, die 1984, praktisch nach dem Abflauen der Neuen Deutschen Welle, von Uli Sprenger und Klüser gegründet wurde, hat den Titel geschrieben und G.G. Anderson zusammen mit einem kompletten Liederpaket angeboten. Das Duo bediente als Songwriter bereits Nicole, Roland Kaiser und die Gruppe Wind. „Die Entscheidung ist schnell und mehr oder weniger im Gleichklang gefallen“, erklärt Michele Joy beim WR-Gespräch und geht auf inhaltliche Sequenzen von „So, wie du bist“ ein. „Ich habe ein Mädchen kennengelernt, sie aber im Streit verlassen. Trotzdem vermisse ich ihr Lächeln, ihre Küsse, ihre aufreizenden Bewegungen, eben so, wie sie ist.“

Beim Video hat sich das Team etwas Besonderes einfallen lassen. „Wir haben Bandatmosphäre eingebaut, direkt vor dem Landgrafenschloss gesungen und gedreht, wobei der Gerd am Schlagzeug saß, Michael Murauer Gitarre spielte und Svetlana aus Kassel das Keyboard bediente“, erzählt der 36-Jährige. Sobald der Song veröffentlicht wurde, gilt es, ihn tüchtig zu bewerben. „Wir hoffen, dass wir bei dem ein oder anderen Fernsehsender Anklang finden“, spannt Michele Joy den Bogen auf einen, trotz Corona, gut gefüllten Terminkalender.

Schon am zurückliegenden Wochenende war er beim Strandfest in Münchenbernsdorf im östlichen Thüringen, zu Gast. „Im September habe ich erneut eine Einladung zur Mallorca-Schlagerreise, die zwar wegen Corona mächtig abgespeckt wurde, aber ich trete immerhin mit Claudia Jung, Bernhard Brink und Olaf dem Flipper auf.“ Im Oktober ist er auf einem Kreuzfahrtschiff im Mittelmeerraum unterwegs, wo neben Claudia Jung und Bernhard Brink auch Altmeister Peter Kraus, Anita und Alexandra Hofmann sowie Kerstin Ott an Bord sind.

Ganz besonders erfreut ist er über die Tatsache, dass bei Auftritten im November und Dezember in Grenchen im Schweizer Kanton Solothurn auch seine Schwester Milana mit ihm auf der Bühne steht. „Die Wiederholung meines eigenen Fantreffens, das ich für Ende August rund um Eschwege geplant hatte, musste ich leider absagen, weil ich für eine Veranstaltung dieser Größenordnung keine Genehmigung bekommen habe.“ Der Eschweger Schlagersänger hofft, dass der Coronaspuk bald vorbei ist und er in eine musikalisch gedeihliche Zukunft schauen kann.

Von Harald Triller

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