Corona-Impfung

Corona Werra-Meißner: Verstärkung für mobile Impfteams des DRK

Unterstützung für mobile Impfteams: (von links) Kerstin Fabian, Thomas Wuth, Laura Pfordt, Marcus Schmidt, Matthias Gebhardt (stehend) und Ingo Bachmann.
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Unterstützung für mobile Impfteams: (von links) Kerstin Fabian, Thomas Wuth, Laura Pfordt, Marcus Schmidt, Matthias Gebhardt (stehend) und Ingo Bachmann.

Mit zwei Autos unterstützt Autohaus Bachmann das Deutsche Rote Kreuz, wodurch die mobilen Teams beim Impfen gegen das Coronavirus unterstützt werden sollen.

Eschwege – „Ich wollte einfach etwas tun, um im Kampf gegen diese Pandemie zu helfen“, beschreibt Ingo Bachmann seine Motivation, als er vor einigen Wochen das Deutsche Rote Kreuz anschrieb. In seiner Mail bot der Inhaber eines Autohauses an, dass sich das DRK einfach bei ihm melden sollte, falls er ihre Arbeit irgendwie unterstützen könnte.

Und nun war es so weit: Für die mobilen Impfteams wurden dringend weitere Fahrzeuge benötigt. Glücklich, etwas tun zu können, übergab Bachmann nun diese Woche zwei Autos. „Das hilft uns enorm“, bestätigt DRK-Geschäftsführer Thomas Wuth. Denn mit den mobilen Teams werden über 80-Jährige, die selbst nicht mehr mobil sind, in ihrem eigenen Zuhause geimpft. „Insgesamt müssen wir rund 1200 Personen mobil impfen. Bisher waren wir mit vier Teams unterwegs, nun können wir auf sechs aufstocken“, berichtet Christa Hemgesberg, die zusammen mit Matthias Gebhardt das Impfzentrum in Eschwege leitet. Ein mobiles Impfteam besteht aus einem Arzt und zwei DRK-Mitarbeitern. Rund zehn Impfungen schafft ein Team des Deutschen Roten Kreuzes täglich. In der Woche waren es bisher rund 100 Impfungen, nun hofft man auf 200 zu kommen.

„Dahinter steckt ein enormer logistischer Aufwand sowie viel Administration. Aber die Leute freuen sich alle, dass sie geimpft werden“, berichtet Gebhardt. Die beiden zusätzlichen Fahrzeuge werden noch einige Wochen die Impfteams auf ihren Touren quer durch den Kreis begleiten, denn zurzeit verteile man die Erst-Impfung, auf die ja bekanntlich die Zweit-Impfung folge. (Von Ulrike Käbberich)

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