Spende von Benefizaktion in Witzenhausen kommt krebskranken Kindern zugute

Motorradfahrer sammeln 2800 Euro

Freut sich über den Erfolg der Benefizaktion: Initiator Karsten Schulz. Foto: Schröter

Witzenhausen. 2800 Euro. Das ist die stolze Summe, die am Samstag bei der Benefizaktion „Biker und Triker helfen krebskranken Kindern“ zusammenkam, die in der Witzenhäuser Innenstadt und auf dem Gelände des Motorradclubs Rolling Danger veranstaltet wurde.

„Ich freue mich über den Erfolg der Aktion, war aber maßlos enttäuscht über die Berichterstattung“, sagt Initiator Karsten Schulz. Dabei sei der Eindruck entstanden, dass es sich bei der Aktion um die nachträgliche Geburtstagsfeier von Rolling Danger-Präsident Karl-Heinz Lehmann gehandelt habe. „Das ist absolut nicht der Fall gewesen“, betont Schulz. Vielmehr habe der Motorrad-Fan aus Hemeln bei Hann. Münden schon im Oktober vergangenen Jahres die Idee zu dieser Aktion gehabt. Er sei dann auf Lehmann zugetreten und habe ihn gefragt, ob die Rolling Danger ihn dabei unterstützen und ihr Clubgelände zur Verfügung stellen würden. Nachdem diese sich bereit erklärt hätten, boten vor knapp drei Monaten auch noch die Herkules-Triker aus Witzenhausen ihre Hilfe an. „Dass Kalle Lehmann drei Tage vor der eigentlichen Veranstaltung Geburtstag hatte, war purer Zufall“, sagt Karsten Schulz.

Bei der Benefizveranstaltung selbst hatten die Herkules-Triker dann mit Rundfahrten und dem Verkauf von Kaffee und Kuchen zum Erfolg der Aktion beigetragen. Im Rolling Danger-Clubhaus hatte der Münchner Kult-Sänger Hank Davison für Stimmung gesorgt und dabei zugunsten der krebskranken Kinder auf seine Gage verzichtet. Die Mitglieder des Witzenhäuser Motorradclubs hatten für die Bewirtung der Gäste gesorgt.

„Neben zahlreichen kleineren Einzelspenden haben wir auch größere Beträge für unsere Aktion erhalten“, sagt Karsten Schulz. So habe die Rübezahl-Apotheke aus Witzenhausen 500 Euro gespendet und die VR-Bank Werra Meißner 250 Euro. Bereits im Vorfeld hatten Sponsoren mehr als 600 Euro beigesteuert, sodass nun insgesamt 3400 Euro an krebskranke Kinder verteilt werden können.

„Mein Ziel ist es, ein kleines Leuchten in die Augen und ein hoffnungsvolles Lächeln in die Gesichter von betroffenen Kindern oder ihren Angehörigen zu zaubern“, sagt der 53-Jährige, der selbst schon zweimal an Krebs erkrankt ist. „Beide Male habe ich mit einem Fuß auf der guten Seite des Lebens gestanden und davon möchte ich mit solchen Aktionen etwas zurückgeben.“

Von Per Schröter

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