Zwei Stunden volles Programm

Gala in Fürstenhagen: Musical trifft Spitzentanz

Abwechslungsreiches Show-Programm: Die Tänzerinnen des Ballettstudios begeisterten mit grazielem Spitzentanz und modernen Choreografien gleichertmaßen. Foto:  zlr

Fürstenhagen. Das Ballett-Studio Duhme-Bock hat wieder zu großen Gala in die Mehrzweckhalle nach Fürstenhagen eingeladen. Rund 900 Zuschauer ließen sich an drei Abenden in eine Welt aus modernen und klassischen Choreografien entführen.

Egal, ob das Ballett klassisch oder modern tanzte, gesteppt wurde oder Street Dance sowie Jazz das Geschehen auf der Bühne prägten, wer eine der drei Veranstaltungen des Ballettstudios Duhme-Bock von Freitag bis Sonntag in der Mehrzweckhalle in Fürstenhagen besucht hatte, war begeistert.

Horst Klebe aus Hessisch Lichtenau hatte es nach der Veranstaltung am Samstag auf den Punkt gebracht: „Was brauchen wir da noch in die Musical-Metropolen wie Bochum oder Hamburg zu fahren, wenn wir so was auch bei uns sehen können!“ Und dabei hatte er nicht nur an den Beitrag aus „König der Löwen“ erinnert, in dem die als kleine Löwen kostümierte Nachwuchs-Ballettgruppe choreographisch ein Casting für das Musical umgesetzt hatten und dem auch gleich noch den großen Auftritt folgen ließen.

Ballett-Gala in Hessisch Lichtenau

Unter das Motto „Bühnenreif - Tanzkarrieren in zwei Akten“ hatte Ballettlehrerin Angelika Duhme-Bock ihren diesjährigen Auftritt gestellt und damit facettenreich die Entwicklung einer Tänzerin von den Anfängen bis hin zur Perfektion in einfallsreichen Choreographien präsentiert. Dabei hatte die Tanzpädagogin mit dem Intro von Johanna Fiege, einer ihrer derzeit erfolgreichsten Tänzerinnen, das Ende bewusst an den Anfang des 120 Minuten dauernden Programms gestellt. Damit wollte sie gleich zum Auftakt dem Publikum zeigen, wo die Reise hingehen kann, wenn man lange und konsequent an sich arbeitet und trotz aller Ablenkungen sein großes Ziel dabei nicht aus den Augen verliert. Am Ende steht dann der Applaus wie am Samstag, den sich alle Akteure auch redlich verdient hatten.

Johanna Fiege hatte sogar mit der Gruppe Street Dance ihre eigene Choreographie auf die Bühne gebracht und beeindruckte bei ihren vielen Auftritten besonders im Duo mit Vanessa Wendel, mit der sie auch den großen Traum vom Flug zum Auftritt in New York inszenierte. Vor allem einer der optischen Höhepunkte des Abends war der Beitrag „It’s Show Time“, bei dem vier Tänzerinnen in beleuchteten Kostümen auf Rollerblades über die dunkle Bühne rollten. (zlr)

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