Musik hinter dem Türchen

Team der St.-Crucis-Kirche in Allendorf gestaltet virtuellen Adventskalender

Drehort Kirchplatz: Volker Lange produziert ein vertontes Video zum musikalischen Adventskalender.
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Drehort Kirchplatz: Volker Lange produziert ein vertontes Video zum musikalischen Adventskalender.

Eine vorweihnachtliche Überraschung hat die evangelische Kirchengemeinde Bad Sooden-Allendorf parat: Einem digitalen Adventskalender, der von Menschen aus der Badestadt gestaltet wurde.

Bad Sooden-Allendorf – Im Internet wartet sie zwischen dem 29. November (1. Advent) und dem 24. Dezember (Heiligabend) mit einem Adventskalender der besonderen Art auf: Musik hinter jedem Türchen. Zu sehen und zu hören sein werden an 25 Tagen sämtliche musizierende Gruppen der Kirchengemeinde. Im Wechsel intonieren Ensemble, Posaunenchor, Kirchenchor, Gitarrengruppe, Orgel und Stadtkantorei so bekannte Lieder wie „Jingle Bells“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Leise rieselt der Schnee“ oder zum Finale „O du fröhliche“.

Die Idee zu diesem musikalischen Adventskalender in virtueller Form war im vor zwei Jahren gegründeten Förderkreis für Kirchenmusik geboren worden, wie Pfarrer Hubertus Spill mitteilte.

Aufgenommen wurden die musikalischen Videos von drei- bis fünfminütiger Dauer noch bevor die Politik wegen der Corona-Pandemie deutschlandweit einen zweiten Lockdown in abgeschwächter Form verhängte.

Drehorte waren an fünf Tagen der Kirchplatz und das Gotteshaus, wobei Pfarrer Thomas Schanze und Internet-Experte Volker Lange (Orferode) für die Technik verantwortlich waren.

Ausgearbeitet hatte das Konzept die Sopranistin Elena Göllner, Ehefrau des Crucis-Organisten Maximilian Göllner, der bei den Aufzeichnungen jeweils die musikalische Leitung übernommen hatte.

Die einzelnen vertonten Videos werden jeweils um Mitternacht des darauf folgenden Tages frei geschaltet. Zu finden sind die Videos auf der Homepage der Kirchengemeinde, auf der Facebook-Seite „Musik an St. Crucis“ und auf dem YouTube-Kanal von Volker Lange und Thomas Schanze.

Den Link zu den Videos, so Pfarrer Spill, könnten Interessierte dann ganz einfach an ihren Liebsten senden und auf diese Weise „die Freude an der Musik teilen“. (zcc)

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