Mandolinen- und Gitarrenverein räumt beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ ab

14 Musiker holen 14 Preise

Erfolgreich: Die Musiker des Mandolinen- und Gitarrenvereins räumten viele Preise ab. Jonas Matt (1. Reihe von links), David Matt, Louis Noll, Lena Kistner, Sebastian Lorch, Jenny Hill (2. Reihe von links), Sarah Schäfer, Martin Dilling, Lennart Jansen, Ole Sörensen( 3. Reihe von links) , Meike Stenzel, Lorenz Dilling, Jan-Hendrik Hohn und Jan Schmidt. Foto:  privat/nh

Grossalmerode/ Wickenrode. Die 14 Musiker des Mandolinen- und Gitarrenvereins 1923 Wickenrode haben beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend musiziert“ viele Preise gewonnen. Das jüngste Ensemble Altersklasse Ib – bestehend aus Lena Kistner und Louis Noll (Mandolinen), Sebastian Lorch und David Matt (Gitarren) – spielte mit großer Spielfreude in der Musikakademie Kassel im Regionalwettbewerb Nordhessen.

Ihr mutiger Vortrag zweier klassischer Quartette und eines eigens von Wolfgang Lorch komponierten Stückes „Im Karussell“ wurde mit 24 Punkten und damit mit einem 1. Preis bewertet.

Martin Dilling, Jan Schmidt (Mandolinen) und Lennart Jansen (Gitarre) bildeten ein Trio in der Altersklasse III. Sie gestalteten inniglich eine Suite von Georg Friedrich Händel und beendeten ihr Programm mit drei Tänzen aus „Irish Dreams“. Ihr großes Engagement wurde mit 23 Punkten, damit einem 1. Preis belohnt. Damit haben sie das Ticket für den Landeswettbewerb Hessen in Schlitz gelöst.

Jan-Hendrik Hohn und Lorenz Dilling bewarben sich in der Kategorie Gitarrenduo in der Altersklasse V. Sie trugen ein Divertissement und einen Walzer von Fernando Sor - „genannt der Beethoven der Gitarre“ und ein modernes Stück von Erik Marchelie vor. Die Gitarrenschüler musizierten feinsinnig. Die Jury, bestehend aus zwei Dozenten der Musikakademie Kassel und einer Gitarristin aus Frankfurt/Main, bewertete ihren Vortrag ebenfalls mit 23 Punkten, einem 1. Preis und der Weiterleitung zum Landeswettbewerb Hessen.

Die Traumnote, also die höchstmögliche Wertung von 25 Punkten und damit Tageshöchstpunktzahl errang ein Quintett mit zwei Mandolinen,einer Mandola und zwei Gitarren. Sarah Schäfer, Jonas Matt, Jenny Hill, Meike Stenzel und Ole Sörensen freuen sich über eine perfekte Leistung. Ihr Divertimento von Carl Kohaut (dem Lautenlehrer Joseph Haydns) erklang in feinem Glanz und präzisem Zusammenspiel. Die Suite Campesina des Zeitgenossen Sebastien Paci mit vielen spanisch-feurigen Passagen und gegensätzlichen verträumten Momenten gelang makellos. Natürlich werden auch sie Anfang März zum Landeswettbewerb in die Burgenstadt Schlitz reisen. (alh)

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