Nach Rechtsruck

AfD: Sprecher und Schatzmeister im Kreisverband treten aus

Günter Kuhlmann

Werra-Meißner. Nach dem Rechtsruck der Alternative für Deutschland (AfD) auf dem Bundesmitglieder-Parteitag in Essen kommt es auch im Kreisverband Werra-Meißner zu  Austritten.

So gaben mit Vorstandssprecher Günter Kuhlmann und Schatzmeister Holger Kühn gleich zwei Vorstandsmitglieder ihren Austritt aus der AfD bekannt, in der Konsequenz verbunden mit dem Rücktritt von ihren Ämtern.

Weitere Vorstandsmitglieder und auch andere Parteimitglieder hätten bereits angekündigt, ihnen in Kürze zu folgen, erklärte Kuhlmann in einer Pressemitteilung.

Aus einer von ihm an alle Mitglieder des AfD-Kreisverband versandten Erklärung geht hervor, dass auf dem Essener Parteitag die liberal-konservativen Wertvorstellungen der AfD durch rechtsradikale Aussagen verdrängt und missachtet worden seien „mit dem erkennbaren Ziel, die AfD in eine Wutbürger- und Protestpartei umzugestalten“.

Kuhlmann weiter: „Ohne Bernd Lucke ist die (Petry-) AfD für viele Mitglieder nicht mehr die Partei, der wir 2013 mit Hoffnung auf notwendige Veränderungen in Deutschland beigetreten sind, den Kreisverband Werra-Meißner mitgegründet und in den Wahlen 2013/2014 hohe, von den Alt-Parteien nicht für möglich gehaltene Wahlergebnisse erreicht haben.“

Wie viele Mitglieder der AFD-Kreisverband bislang hatte, wurde nie mitgeteilt. Auch auf Nachfrage wollte Kuhlmann die Zahl jetzt nicht nennen.

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