Nachfolge von Bürgermeister Herwig: Stefan Wicke soll für SPD kandidieren

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Stefan Wicke

Hessisch Lichtenau. Die die Hessisch Lichtenauer SPD hat einen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 6. März 2016 ins Auge gefasst: Stefan Wicke, Jahrgang 1976, geschiedener Vater dreier Kinder aus Elgershausen (Landkreis Kassel).

Am kommenden Freitag, 6. November, soll über die Nominierung Wickes, der als Standesbeamter beim Standesamt Schwalm-Eder-West mit Sitz in Borken arbeitet, abgestimmt werden.

Es sieht jedoch gut aus für den gelernten Verwaltungsfachangestellten. In Zusammenarbeit mit dem Lichtenauer SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Frederik Geier hat er bereits eine Internet-Seite erstellt, um sich den Einwohnern von Hessisch Lichtenau bekannt zu machen. Auch eine Facebook-Seite soll bald an den Start gehen.

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In einem ersten Gespräch mit der HNA betont Stefan Wicke, sich auf die Stadt und die Menschen in Hessisch Lichtenau zu freuen. „Für die Stadt habe ich mich als möglicher Bewerber wegen der Familienfreundlichkeit, der guten Infrastruktur und wegen des Wirtschaftsstandortes entscheiden“, betont er. Ein Umzug an die Losse sei für ihn bei einer Wahl zwingende Voraussetzung, um sich gut um die Bürger und ihre Belange kümmern zu können.

Als Standesbeamter war Wicke bislang nicht in einer kommunalen Führungsposition tätig, traut sich den Sprung nach oben aber zu. Seit 2001 ist er Mitglied der SPD, in der Gemeindevertretung von Schauenburg war er als Gemeindevertreter und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD aktiv.

Als Ziele für die Stadt Hessisch Lichtenau gibt er unter anderem an: 

• Familienfreundlichkeit: Erhalt des Hallenbads, Ansiedlung von jungen Familien sowie Förderung und Reduzierung der Kindergartengebühren.

• Wirtschaftsförderung: enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die Initiierung eines Arbeitskreises Wirtschaft. Wicke will außerdem die touristische Entwicklung weiter fördern und die Chancen des A-44-Ausbaus nutzen.

• Finanzen: Ausschöpfen aller denkbaren Fördermittel, Analyse der Folgekosten für jedes Investitionsprojekt, nachhaltige und wirtschaftliche Haushaltsführung.

• Stärkung des Ehrenamtes: Unterstützung der Jugendarbeit in Vereinen, Initiierung eines Ehrenamtstages.

• Bürgernähe: regelmäßige Besuche in den Ortsbeiräten, Ausbau von Dienstleistungen und Service der Verwaltung.

• Flüchtlinge: Einhaltung der Verträge mit dem Regierungspräsidium.

Wer sich informieren möchte: www.bürgermeister-für-heli.de

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