Narren ehren ihre Tollitäten: CCF weiht die „Prinzenstraße“ ein

Karneval kann kommen: Die Tollitäten des Carneval Clubs Fürstenhagen (CCF) mit ihrem Hofstaat, Elferrat, Prinzengarde und Juniorengarde vor dem neuen Schild, das die Adresse in Hessisch Lichtenau als Prinzenstraße ausweist. Im Vordergrund von links ihre Niedlichkeit Kinderprinzessin Mia I. und seine Tollität Kinderprinz Sandro I. Dahinter ihre Lieblichkeit Prinzessin Annemarie I. und seine Tollität Prinz Rolf I. Foto: Sippel

Fürstenhagen. Der Carneval Club Fürstenhagen (CCF) hat eine wunderbare Tradition, mit der er das Engagement seines amtierenden Prinzenpaares würdigt.

Alles muss seine Ordnung haben: Sitzungspräsident Thomas Steeger achtet auf den guten Sitz des Ornats bei Prinz Rolf I..

Die Adresse der Tollitäten wird in Prinzenstraße umbenannt. Allerdings mussten sich die Fürstenhagener Narren am Samstag dazu nach Hessisch Lichtenau begeben, denn ihre Tollitäten Prinz Rolf I. und Prinzessin Annemarie I. kommen aus Hessisch Lichtenau. Dies ist nichts ungewöhnliches, denn der CCF ist fest in der Region verankert und hatte schon einige Prinzenpaare aus dem Umland. In dieser Kampagne haben beide einen dicht gedrängten Terminkalender, allein mit dem CCF muss das Ehepaar Huck über 22 Termine bis zum Aschermittwoch am 18. Februar wahrnehmen. Dieses Engagement wird mit Umbenennung der Wohnstraße, in diesem Jahr die Schlesier Straße 5b, in Prinzenstraße gewürdigt.

Das sei dem CCF eine Ehre, betonte Sitzungspräsident Thomas Steeger. Er schlug aber auch erste Töne an und ging kurz auf das Attentat von Paris ein. Er betonte, dass alle Karnevalisten den Angriff verurteilten und man mit den Familien der Opfer trauerte.

Nach der Enthüllung des neuen Straßenschildes vor dem Haus der Tollitäten wurden die über 100 Zuschauer, darunter auch eine große Abordnung des KV Heli, zu einem Umtrunk eingeladen.

Im Anschluss lud der CCF zum Neujahrsempfang in die Mehrzweckhalle nach Fürstenhagen ein. Dabei betonte Vorsitzender Leonhardt Kopp, dass man das Motto mit Bedacht gewählt habe: „Der CCF der ist nicht dumm, dreht den Rettungsschirm einfach um!“ Es habe lange Verhandlungen mit der Stadt Hessisch Lichtenau über die Mehrzweckhalle gegeben, ohne die der CCF nicht bestehen könne, so Kopp. Nur wenn alle Vereine an einem Strang ziehen ist der Erhalt der Halle möglich.

Dies bestätigte auch Ortsvorsteher Reinhard Kannstein, der sich beim Empfang ebenfalls für den Erhalt aussprach. Er dankte dem CCF als Aushängeschild für Fürstenhagen weit über die Region hinaus. (zds)

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