Sparkassenversicherung übergibt Gerät – Brandbekämpfung und Personenrettung effektiver

Netras Wehr jetzt mit Wärmebildkamera

Alle glücklich: (von links) Andreas Haas von der SV Kommunal, Netras Wehrführer Sascha Brüßler sowie Bürgermeister Mario Hartmann, Ringgaus Gemeindebrandinspektor Markus Wieditz und Dirk Schade der von Sparkassen-Versicherung.
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Alle glücklich: (von links) Andreas Haas von der SV Kommunal, Netras Wehrführer Sascha Brüßler sowie Bürgermeister Mario Hartmann, Ringgaus Gemeindebrandinspektor Markus Wieditz und Dirk Schade der von Sparkassen-Versicherung.

Die Freiwillige Feuerwehr Netra hat jetzt eine eigene Wärmebildkamera. Gespendet wurde das gerät von der Sparkassenversicherung Kommunal.

Netra - Bis das neue Feuerwehrauto an die Freiwillige Feuerwehr Netra ausgeliefert wird, könnte noch ein Jahr ins Land gehen. Aber ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand ist seit Mittwoch in den Händen der Einsatzkräfte der Wehr in Netra. Eine Wärmebildkamera, die Andreas Haas von der Sparkassenversicherung Kommunal und Dirk Schade von der Sparkassenversicherung aus Sontra am Mittwoch an Netras Wehrführer Sascha Brüßler und Gemeindebrandinspektor Markus Wieditz übergeben haben.

Wegen einer Lieferverzögerung aufgrund der Corona-pandemie musste die Netraer Wehr ein wenig auf die Kamera warten. „Aber der ganze Aufwand lohnt sich, wenn damit auch nur ein Menschenleben gerettet werden kann“, sagte Haas. „Mit der Kamera können wir jetzt besser Glutnester lokalisieren, zum Beispiel bei Schwelbränden in Zwischendecken“, erklärt Wieditz die Einsatzgebiete der Kamera. Das könne auch den Einsatz von Löschwasser und die daraus folgenden Schäden minimieren. Aber vor allem auch bei der Personensuche im Dunkeln sei das handliche Gerät hilfreich. „Innerhalb von zwei Stunden kann man damit gut einen Menschen auch bei Nacht finden“, sagt er.

Kommune wird dadurch finanziell entlastet

Über die Spende an die Netraer Wehr freut sich auch Ringgaus Bürgermeister Mario Hartmann: „Wir sind als Kommune froh, dass wir nicht alles selbst beschaffen müssen“, sagt er. Die Gemeinde ist bei der SV Kommunal versichert und gehört damit zu den rund 800 Kommunen, die über die Sparkassen-Versicherung in den Genuss einer Wärmebildkamera für ihre Wehren kommen.

Bis 2023 will die Versicherung damit die Feuerwehren unterstützen und investiert in die Kameras rund 1,3 Millionen Euro. „Aber das ist für uns ja auch nicht ohne Eigennutz, wenn damit größere Schäden vermieden werden können“, sagte Haas.

Für die neue Wärmebildkamera durfte der Gemeindebrandinspektor am Mittwoch dann gleich noch eine passende Halterung für das neue Feuerwehrauto bestellen – in dem Fall aber auf Kosten der Gemeinde.

Schade von der SV Versicherung wies darauf hin, dass alle Kommunen, die bei der SV über den Schutz „Kristall“ versichert sind und noch keine eigene Wärmebildkamera besitzen, ein kostenloses Gerät erhalten können. „Damit können auch die Haushalte entlastet werden.“ Von Stefanie Salzmann

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