1,65 Millionen Euro wurden investiert

Arbeiten abgeschlossen: Bahnhofstraße in Neu-Eichenberg wieder freigegeben

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Symbolische Freigabe: Mit dem traditionellen Schnitt durch das Flatterband eröffneten (von links) Roland Lentz vom Kreis, Matthias Walter (Hessen Mobil), Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth, Thomas Gotthardt (kaufmännischer Geschäftsführer Wasserverband Leine-Süd), Landrat Stefan Reuß, Bauleiter Uli Porath, Ingenieur Markus Gajowski, Christoph Kraaibeek (technischer Geschäftsführer Wasserband Leine-Süd) und Peter Wöbbeking (Hessen Mobil) die Straße.

Neu-Eichenberg. Nach 14 Monaten wurde am Freitag die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

14 Monate dauerten die Arbeiten - am Freitag wurde nun die Bahnhofstraße in Eichenberg-Bahnhof offiziell wieder frei gegeben. Gut 1,65 Millionen Euro investierten der Kreis und der Wasserverband Leine-Süd in dieser Zeit in die grundhafte Erneuerung der Straße.

Die Planungen hierfür liefen seit 2010, berichtet Landrat Stefan Reuß. Einer Zeit mit schlechter Haushaltssituation. Trotzdem habe man sich von Seiten des Kreises entschieden, die Sanierung der damals maroden Straße vorzunehmen, um die Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Deswegen sei es wichtig gewesen, die Sanierung als Gemeinschaftsaktion mit dem Wasserverband durchzuführen. In den Kreis-Haushalt 2015 wurden für die Sanierung 752 000 Euro eingestellt. 286 900 Euro davon wurden durch eine Verkehrsinfrastrukturförderung des Landes übernommen.

900 000 Euro zahlte der Wasserverband Leine-Süd für die Erneuerung von Kanälen und Wasserleitungen, berichtet der technische Geschäftsführer Christoph Kraaibeek. Nach einer Eingewöhnungsphase habe die Zusammenarbeit zwischen der ausführenden Firma TWE aus Uder und den Anwohnern gut funktioniert.

Die Anwohner seien sehr verständnisvoll gewesen, betonte auch Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth. „Wir sind froh, dass die Straße gemacht wurde“. Sie sei das größte Straßenbauprojekt in der Gemeinde der vergangenen 20 Jahre. Durch den Einsatz des Kampfmittelräumdienstes, der den Boden vor den Arbeiten auf mögliche Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg untersuchte, hätte sich das eigentlich für den Sommer geplante Ende der Bauarbeiten etwas verzögert. Während dieser Zeit wurden 30 Hausanschlüsse neu gemacht, hierfür tragen die Anwohner die Kosten. Weitere Beiträge kommen nicht auf sie zu. Auch die Gemeinde zahlt nur zwei Bushaltestellen, die barrierefrei umgebaut wurden, so Rohde-Erfurth.

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