Das Fest gab es bereits in den 1970er und 1980er Jahren

50-jähriges Jubiläum: Die Siedlung Kriegerkopf bei Hebenshausen feiert Bergfest

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Bergfest 1979: Willi Vogelei (vorne links) war Bürgermeister von Hebenshausen, als das Wochenendgebiet gegründet wurde. 1979 pflanzte er mit Neu-Eichenbergs damaligen Bürgermeister Gerhard Hannich (vorne rechts), dessen Nachfolger Wolfgang Fischer (hinten rechts, mit Kind) und Siegfried Schreivogel, Mitgründer der Festgemeinschaft Kriegerkopf (hinter Willi Vogelei), die Vogelei-Eiche.

Neu-Eichenberg. Die Siedlung Kriegerkopf bei Hebenshausen wird 50 Jahre alt und lässt das Bergfest, das in den 1970er und 1980er Jahren gefeiert wurde, neu aufleben.

Wie Sven Schreivogel vom Festausschuss mitteilt, beschloss die damals noch eigenständige Gemeinde Hebenshausen vor 50 Jahren, auf dem westlich des Dorfes gelegenen Berg Kriegerkopf ein Wochenendgebiet zu errichten. Inzwischen umfasst die Siedlung mehr als 40 Grundstücke, von denen etwa die Hälfte dauerhaft bewohnt ist.

Zum Jubiläum plant der Festausschuss für den 26. August eine Feier auf einem kleinen Festplatz am Hohlen Graben, berichtet Schreivogel weiter. Zur Verfügung gestellt wird das Grundstück von Familie Kawe, Domänenpächter in Hebenshausen. Damit das Fest bei jedem Wetter stattfinden kann, wird ein Zelt aufgestellt.

Der Festausschuss fürs Bergfest 2017 : Michael Rost (von links), Marlies Marx, Alexander Siebrecht, Jan Tino Demel, Angelika Wiegand, Sven Schreivogel, Alexandra Rost, Bodo Wiegand, Jessica Demel, Michael Stille, Dietlinde Rost, Norbert Vellmer, Beate Zimmermann sowie ein Vertreter der jüngsten Generation vorm neu gestalteten Drei-Länder-Blick. Es fehlen: Lena Möhle, Udo Rappe. Bitte auf das Bild Klicken um allle Mitglieder des Festausschusses zu sehen.

Vor allem gehe es um ein gemütliches Beisammensein für Einwohner aus der Siedlung, dem Dorf und den umliegenden Orten, so Schreivogel. Los geht es um 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Für Kinder soll Kurzweiliges geboten werden, zum Beispiel Spielstationen wie Glücksrad, Heißer Draht, Wurfmaschine und eine Hüpfburg. Sollten die alten Spielstationen der Bergfeste von 1979 bis 1985 gefunden werden, so kommen auch diese wieder zum Einsatz.

Ab dem späten Nachmittag gibt es Bratwurst, Bier und andere Kaltgetränke, für Musik sorgt Jan Tino Demel. Einen etwaigen finanziellen Überschuss des Festes wollen die Ausschuss-Mitglieder zur Umgestaltung der Mülltonnen-Sammelstelle nutzen – etwa durch Pflaster und eine Hecke. Zudem sucht der Ausschuss Bilder aus den 1960er bis 1980er Jahren. Sie sollten an die Mail-Adresse sven.schreivogel@gmx.de gesendet werden.

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