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Alexandra Freiin von Bischoffshausen möchte Bürgermeisterin werden

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Von: Wiebke Huck

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Sie möchte zeigen, was Neu-Eichenberg zu bieten hat: Alexandra Freiin von Bischoffshausen geht für MfNEB in den Wahlkampf. Ihr Lieblingsplatz ist oberhalb von Neu-Eichenberg mit Blick auf das Dreiländereck.
Sie möchte zeigen, was Neu-Eichenberg zu bieten hat: Alexandra Freiin von Bischoffshausen geht für MfNEB in den Wahlkampf. Ihr Lieblingsplatz ist oberhalb von Neu-Eichenberg mit Blick auf das Dreiländereck. © Wiebke Huck

Am 12. Juni wird in Neu-Eichenberg ein neuer Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin gewählt. Wir stellen die beiden Kandidaten vor. Heute: Alexandra Freiin von Bischoffshausen.

Neu-Eichenberg – Berge ist schon immer gefühlt ihr Zuhause, auch wenn Alexandra Freiin von Bischoffshausen einen Großteil ihres Lebens nicht in Neu-Eichenberg verbracht hat, sondern in Gießen geboren und aufgewachsen ist. 1992 zog sie nach Frankfurt und 2009 entschied sie sich, den Neu-Eichenberger Ortsteil zu ihrem Lebensmittelpunkt zu machen. Vertraut war sie damals schon mit der Gegend, denn auch wenn die Familie unter der Woche in Gießen lebte, am Wochenende zog es sie immer wieder nach Neu-Eichenberg – ihre Wahlheimat.

Jetzt möchte Alexandra von Bischoffshausen Bürgermeisterin von Neu-Eichenberg werden. Ins Rennen geschickt wurde sie vom Verein Miteinander für Neu-Eichenberg (MfNEB), den sie im August 2020 mitgegründet hat. „Miteinander für Neu-Eichenberg ist keine politische Partei, sondern ein Verein“ betont von Bischoffshausen. Darum sei sie auch nicht parteigebunden. Dies sei ihr wichtig, da sie nicht die Interessen einer Partei vertreten wolle, sondern sich um die Belange von Neu-Eichenberg kümmern möchte.

„Ich habe schon öfter daran gedacht, dass ich mit meinen Qualifikationen eine gute Kandidatin wäre“, sagt sie und nennt die endgültige Entscheidung, sich für das Amt zur Wahl zu stellen, eine „Herzensangelegenheit“. Warum die Wähler ihr die Stimme geben sollten, weiß sie genau: „Neu-Eichenberg bekommt mit mir jemanden, der viel erlebt hat, Erfahrungen sammeln konnte, sowohl im menschlichen Bereich als auch in meinem Berufsleben“, sagt die Kandidatin. Sie sei vielseitig interessiert, könne gut zuhören, Ideen vereinen und Menschen zusammenbringen.

Sie sieht die Hauptaufgaben eines Bürgermeisters darin, für die Menschen da zu sein, ihnen zuzuhören und Entscheidungen auf den Weg zu bringen aber nicht über die Köpfe anderer hinweg zu treffen.

Seit April 2021 ist Alexandra von Bischoffshausen Vorsitzende der Gemeindevertretung. Darum ist sie auch mit Themen, die die Neu-Eichenberger bewegen, bestens vertraut. Ganz oben stehen da, laut von Bischoffshausen, das Logistikgebiet und der Bahnhof. Beides negativ behaftete Punkte, die viele Menschen sofort mit Neu-Eichenberg verknüpfen würden. „Dabei ist Neu-Eicheneberg so viel mehr, aktive Menschen, Vereine, Natur, Lebensqualität.“ Die Gemeinde hätte so viel zu bieten und das sei es auch, worauf sie sich künftig konzentrieren wolle: „Ich möchte zeigen, wie toll Neu-Eichenberg eigentlich sei.“

Ihre größte Aufgabe, sollte sie gewählt werden, würde laut von Bischoffshausen nicht die Abwicklung des Logistikgebiets werden, auch nicht die damit einhergehenden Verbindlichkeiten, sondern die Menschen in Neu-Eichenberg wieder an einen Tisch zu bringen. „Wir müssen eine neue Gesprächskultur bekommen, die Gräben, die das Logistikgebiet gerissen hat, zuschütten, eine gemeinsame Mitte finden.“

Ideen, was sie in Neu-Eichenberg angehen könnte, hat Alexandra von Bischoffshausen einige: den Bahnhof barrierefrei bekommen, Jugendliche mit ins Boot holen und eine Art Nachbarschaftshilfe für Senioren schaffen. Ihr Haus in Berge hat Alexandra von Bischoffshausen selbst saniert und in diesem Zuge die Wichtigkeit von ökologischen Baustoffen kennengelernt, sagt sie. „Nachhaltiges Bauen liegt mir sehr am Herzen.“

Freizeit bleibt ihr in ihrem Alltag nicht viel. Früher, so die Kandidatin, habe sie gern getanzt, Jazz-Dance und Ballett, Tennis und Golf gespielt. Die freie Zeit, die ihr bleibt, verbringt sie am liebsten mit ihrem 4-jährigen Sohn. (Wiebke Huck)

Ein Vorstellungsvideo finden Sie ab Mittwochmittag auf hna.de/witzenhausen

ZUR PERSON

Alexandra Freiin von Bischoffshausen (51) wurde in Gießen geboren und ist dort aufgewachsen. Sie lebte und studierte ab 1992 in Frankfurt und zog 2009 nach Berge. Sie ist studierte Diplom-Ingenieurin im Fachbereich Architektur und war als selbstständige Architektin tätig. 2003 übernahm sie ihren eigenen Forstbetrieb. Von Bischoffshausen war Dozentin an der Technischen Hochschule, sie ist Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft Werra-Kaufunger Wald und im Vorstand von Hero für den Hessischen Waldbesitzerverband. Im vergangenen Jahr übernahm sie den Vorsitz der Gemeindevertretung. (hbk)

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