Bahnhof Thema beim Neujahrsempfang der SPD

In Kluft: Auch Ulrich Brandl (links) und Hartmut Killig von den Ben Heegen Highlanders machten Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth ihre Aufwartung. Foto: Schröter

Neu-Eichenberg. Gut besucht war am Sonntag das Dorfgemeinschaftshaus in Eichenberg-Dorf, wo der SPD-Ortsverein Neu-Eichenberg seinen Neujahrsempfang veranstaltete.

Zahlreiche Kommunalpolitiker sowie Vertreter von Vereinen und Verbänden waren gekommen, um in geselliger Runde auf das unlängst begonnene Jahr anzustoßen. „Mit diesem Neujahrsempfang lassen wir nach zweijähriger Pause eine alte Tradition aufleben“, sagte der Ortsvereins-Vorsitzende Gerhard Mesecke bei seiner Begrüßung. „Und 70 Anmeldungen zeigen, dass diese Entscheidung goldrichtig war“, ergänzte Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth (SPD), die dann das vergangene Jahr Revue passieren ließ.

„Wir haben 2014 ganz viel geschafft“, zog Rohde-Erfurth eine positive Bilanz. Vor allem sei sie stolz auf den Bau des neuen Gemeindezentrums. „Das ist richtig gut gelaufen“, betonte sie. „Wir haben ein im Ortskern leer stehendes in ein modernes Gebäude verwandelt und sind dabei sowohl im Kosten- als auch im Zeitrahmen geblieben.“ Möglich gewesen sei die Umsetzung dieses Projektes durch die Dorferneuerung, vor allem aber das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer. „Dieses Gemeindezentrum ist eine Investition in die Zukunft“, sagte sie.

Ihr Dank ging dabei auch an die ehrenamtlichen Gemeindevertreter, die Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen würden. „Diese Arbeit ist nicht immer angenehm, gerade wenn die Gemeindekasse leer ist“, sagte die Bürgermeisterin. „Die Aufgaben, die uns dadurch auferlegt werden, sind so vielfältig, dass man sie kaum noch meistern kann.“

Eine klare Absage erteilte Rohde-Erfurth erneut einer finanziellen Beteiligung an der Sanierung des Eichenberger Bahnhofsumfeldes. „Die geforderten eine Million Euro sind schlichtweg ein Unding und von uns nicht zu leisten“, sagte sie.

Ihr Blick auf das neue Jahr fiel dann kurz aus. „2015 hat schrecklich begonnen“, sagte Ilona Rohde-Erfurth in Bezug auf die Terroranschläge in Frankreich. „Wir in Neu-Eichenberg leben seit vielen Jahren mit Asylanten Seite an Seite und haben bislang keine schlechten Erfahrungen gemacht“, so die Bürgermeisterin. „Und daher sollte hier jeder sagen können: Je suis Charlie.“ (per)

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