Gespräch zwischen Wilhelm und Staatssekretären über Sondergebiet Logistik

Domäne Hebenshausen mit Landwirtschaft erhalten

Für die Staatsdomäne Hebenshausen und ihre Flächen muss jetzt ein neues Konzept her, nachdem das Sondergebiet Logistik abgewählt wurde.
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Für die Staatsdomäne Hebenshausen und ihre Flächen muss jetzt ein neues Konzept her, nachdem das Sondergebiet Logistik abgewählt wurde.

Zu einem Gespräch über den weiteren Umgang mit den Flächen der Staatsdomäne Hebenshausen kam es kürzlich zwischen Neu-Eichenbergs Bürgermeister Jens Wilhelm und zwei hessischen Staatssekretären.

Hebenshausen – Per Video-Konferenz teilten Umwelt-Staatssekretär Oliver Conz und dessen Kollegen Jens Deutschendorf aus dem Wirtschaftsministerium Wilhelm mit, dass die ursprünglich geplante Entwicklung eines Logistikgebiets nach der Kommunalwahl aktuell nicht mehr mehrheitsfähig erscheinen und neue Lösungen für das Gebiet gefunden werden müssten. Das berichtet Wilhelm in einer Pressemitteilung.

Nach dieser habe Conz betont, dass man dem Erhalt der Domäne nun mehr Aufmerksamkeit schenken solle, um zu verhindern, dass das denkmalgeschützte Gebäude leersteht und daher ein Verfall droht. Erreicht werden könne das am ehesten, wenn die Staatsdomäne auf Dauer landwirtschaftlich genutzt werde. Darüber seien sich die beiden Ministerien ebenso einig wie darüber, dass es für eine erfolgreiche Verpachtung verlässliche und wirtschaftliche Perspektiven brauche. Die Vertreter des Landes erklärten sich laut Wilhelm erneut bereit, der Gemeinde für eine weitere Entwicklung Flächen bereitzustellen, „sehen sich dabei aber auch in Verantwortung, die Domäne mit einem entsprechenden Flächenzuschnitt zu erhalten.“

Deutschendorf habe versichert, dass das Land die Gemeinde mit den angelaufenen Planungskosten nicht alleine lassen werde. Die Gemeinde müsse aber sagen, wie sie sich zukünftig entwickeln will. Dann sei absehbar, wie hoch die Kosten sind und wie damit umgegangen werden kann. Dafür, so Wilhelm, wollen die Gemeinde, das Land und die Hessische Landgesellschaft, die das Areal bisher vermarktet, in engem Austausch bleiben. (nde)

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