Motorradclub auf Platz eins beim Festumzug

Motorradfreunde Neu-Eichenberg: Ein absoluter Hingucker waren die selbst gebastelten Holzmotorräder. Foto: Neugebauer.

Hebenshausen. Der Motorradclub war am kreativsten. Weil die Zweirad-Lenker den schönsten Beitrag zum Neu-Eichenberger Heimatfest-Umzug auf die Straßen von Hebenshausen brachten, wurden sie während des Frühschoppens am Montag mit einem Gutschein geehrt.

Der zweite Platz ging an den Brennholzlieferanten Philipp Israel, der dritte Platz an die Berger Vereine.

Vorausgegangen war der Ehrung ein bunter Festumzug am Sonntag, den zahlreiche Zuschauer am Straßenrand verfolgten. Während die Hebenshäuser Frauenfußballmannschaft nochmal ihren Bezirksliga-Aufstieg feierten, machten die Hermannröder auf ihre 750-Jahr Feier aufmerksam und stellten auf ihrem Motivwagen dar, wie seinerzeit Hermann einen Baum rodete.

Die Siedlung Neuenrode, vor 55 Jahren entstanden, fragte auf ihrem Motivwagen mit zwei aufgebauten Windrädern, ob dieses für Neu-Eichenberg auch okay ist. Auf dem Wagen zeigten zwei Neuenröder auf dem Ergometer wie Energie auch alternativ erzeugt werden kann. Die Spontanen hatten die Toilettensituation im Eichenberger Bahnhof aufgegriffen und boten auf ihrem Wagen ein Örtchen der Stille. Ein Hingucker - und Garant für den Hauptpreis der Festumzugs-Jury - waren die selbst gefertigten Holzmotorräder der Motorradfreunde Neu-Eichenberg, die damit auch schon mal „Gummi“ gaben und einige 360 Grad-Wendungen demonstrierten. Auch die Ernst-Reuter-Schule und der Kindergarten Kleine Eichen machten auf sich aufmerksam. Während die Kleinsten mit einem Schwungtuch für ihre Zukunft warben, trugen die Schüler die vielfältigen Schulfreizeitangebote dar und stellten fest „Neu-Eichenberg ist krass“. An der Steingasse sorgte Moderator Dieter Vogelsänger für beste Unterhaltung, in dem er für jede der 35 Gruppen einen lockeren Spruch auf Lager hatte.

Nach einem langen Sonntag auf dem Festplatz bewiesen die Neu-Eichenberger, dass sie auch am Montag noch nicht feiermüde waren. Zum Frühschoppen war das Festzelt so gut besucht, dass spontan noch mehr Tische und Bänke aufgestellt werden mussten. Mit schmissiger Blasmusik sorgten „Die Eichenberger“ dafür, dass das Fest nicht ruhig ausklang. Für besondere Beifallsstürme sorgte der rund 60-köpfige Projektchor unter der Leitung von Matthias Schmidt, der sich extra für das Fest gebildet hatte. Mit einer bunten Mischung vom Neu-Eichenberger Lied bis zu „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens zeigten die Musiker eine erstaunliche Bandbreite und waren trotz des vierten Festtags noch bestens bei Stimme. (znb/nde)

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