16 Einsätze im vergangenen Jahr 

Jahreshauptversammlung: Neu-Eichenbergs Wehr ist "auf einem guten Weg"

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Die Geehrten und Gewählten der Feuerwehr nebst Ehrengästen sind (von links) Bürgermeister Jens Wilhelm, Jan Tino Demel, Gemeindebrandinspektor Frank Burhenne, Niklas Schafhaupt, Karsten Enders, Torsten Meier, Nicole Horn, Kreisfeuerwehr-Verbandsvorsitzender Hans-Heinz Staude, Carsten Wendrot und Andreas Vedder. 

Neu-Eichenberg. Ein Jahr ist es her, dass sich die Freiwilligen Feuerwehren der einzelnen Gemeindeteile Neu-Eichenbergs zu einer Wehr zusammengeschlossen haben.

Während der Jahreshauptversammlung am Freitag im Gasthaus Waldmann in Hebenshausen sagte Bürgermeister Jens Wilhelm: „Ich habe nach einem Jahr den Eindruck, dass die Zusammenlegung die richtige Entscheidung war, wir sind auf einem guten Weg“.

Wilhelm dankte den Kameraden für ihren Einsatz auch im Namen aller Bürger. Gemeindebrandinspektor Frank Burhenne belegte mit Zahlen die wertvolle Arbeit der Wehr. Die Gemeinde hat 1810 Einwohner, davon sind acht Frauen und 49 Männer aktiv für die Feuerwehr im Einsatz. Die Alters und Ehrenabteilung besteht aus drei Frauen und 32 Männern. 

16 Einsätze im vergangenen Jahr 

Im vergangenen Jahr rückte die Wehr zu 16 Einsätzen aus, für die 324 Einsatzstunden zu Buche schlugen. Insgesamt wurden 3650 Stunden geleistet. Burhenne hob die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren hervor, auch mit dem Technischen Hilfswerk (THW) habe man einen zuverlässigen Partner.

Zur Sprache kam auch kurz die geplante Stromtrasse Südlink, die durch Neu-Eichenberger Gebiet führen soll. Hier, so die Brandschützer, könnten auf die Gemeinde Probleme zukommen.

Carsten Wendrot berichtete über die Jugendfeuerwehr, die über vier Mädchen und zehn Jungen, also 14 Mitglieder verfügt. Der Feuerwehr-Nachwuchs leistete 1491 Stunden, im Durchschnitt also 124 Stunden pro Jugendlichem: eine beachtliche Zahl. Der Zusammenhalt und der Spaß seien vorbildlich, man arbeitet nach dem Motto der Musketiere „Alle für einen, einer für alle“, so Wendrot.

Die Leiterin der Kinderfeuerwehr, Nicole Horn, hatte im vergangenen Jahr je sechs Mädchen und Jungen zu betreuen. Es wurden 16 Dienste abgeleistet, während denen die Kinder unter anderem lernten, wie Hydranten funktionieren und wie ein Notruf abgesetzt wird. Als ein Löschangriff durchgespielt wurde, seien die Kinder mit Begeisterung dabei gewesen, so Horn. 

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