Nur Marzhausen bleibt SPD-Hochburg

Neu-Eichenberg: Die Wahlergebnisse in den einzelnen Bezirken

Wahlkampfthema Sondergebiet Logistik: Der Protest gegen das geplante Gewerbegebiet hat die Wählergruppe „Miteinander für Neu-Eichenberg“ auf Anhieb zur stärksten Fraktion gemacht.   Archivfoto: privat/nh
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Wahlkampfthema Sondergebiet Logistik: Der Protest gegen das geplante Gewerbegebiet hat die Wählergruppe „Miteinander für Neu-Eichenberg“ auf Anhieb zur stärksten Fraktion gemacht.  

In Neu-Eichenbergs Gemeindeteilen wurde recht unhomogen über das Gemeindeparlament abgestimmt.

Neu-Eichenberg – Mit 35,99 Prozent aller abgegebenen Stimmen ist die neu angetretene Wählergruppe Miteinander für Neu-Eichenberg (MfNEB) gleich stärkste Kraft in der Gemeindevertretung geworden, die sich voraussichtlich am 19. April konstituieren wird. Aber nicht in jedem Gemeindeteil konnte die Gruppe gleichermaßen überzeugen.

Während in Berge mit 58,24 Prozent aller Stimmen mehr als die Hälfte für die Gruppe votierten, waren es in Marzhausen hingegen gerade einmal 15,43 Prozent. Hier war auch der einzige Gemeindeteil, in dem Miteinander für Neu-Eichenberg nicht stärkste Kraft wurde.

Marzhausen war hingegen für die SPD der einzige Ort, wo sie mit 48,38 Prozent die meisten Stimmen erhielt. Auch bei den Briefwahlen lagen die Sozialdemokraten mit 33,35 Prozent knapp vor Miteinander für Neu-Eichenberg (32,96 Prozent).

Auch die CDU erhielt von den Briefwählern mit 15,95 Prozent die meisten Stimmen, die wenigsten gab es aus Hermannrode mit 7,16 Prozent.

So nahe die beiden Gemeindeteile zusammenliegen, so unterschiedlich fiel für die Grünen das Wahlergebnis aus: Während sie in Eichenberg Dorf mit 33,47 Prozent ihr stärkstes Ergebnis einfuhren, gab es das schwächste mit 10,34 Prozent aus Eichenberg Bahnhof. In eben diesem Eichenberg Bahnhof erhielt Die Linke mit 9,93 Prozent ihr bestes Ergebnis, während es aus Hermannrode mit 1,45 Prozent die wenigsten Stimmen gab. Bürgermeister Jens Wilhelm wird sein Mandat als SPD-Gemeindevertreter nicht annehmen und weiterhin als Bürgermeister im Amt bleiben.

Mit 69,2 Prozent war die Wahlbeteiligung ungewöhnlich hoch. So wurde in den einzelnen Wahlbezirken der Gemeinde abgestimmt:

- Eichenberg Dorf: CDU: 11,72 Prozent, Grüne: 33,47, SPD: 14,34, Die Linke: 3,73, MfNEB: 36,73

- Eichenberg Bahnhof: CDU: 8,42 Prozent, Grüne: 10,34, SPD: 28,97, Die Linke: 9,93, MfNEB: 42,33

- Berge : CDU: 7,42 Prozent, Grüne: 11,40, SPD: 13,32, Die Linke: 9,62, MfNEB: 58,24

- Hebenshausen. CDU: 13,75 Prozent, Grüne: 11,33, SPD: 29,35, Die Linke: 3,44, MfNEB: 42,13

- Hermannrode: CDU: 7,16 Prozent, Grüne: 24,72, SPD: 32,48, Die Linke, 1,45, MfNEB: 34,19

- Marzhausen: CDU: 9,99 Prozent, Grüne: 19,46, SPD: 48,38, Die Linke: 6,74, MfNEB: 15,43

- Briefwahl: CDU: 15,95 Prozent, Grüne: 14,00, SPD: 33,35, Die Linke: 3,75, MfNEB: 32,96.  (nde)

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