Unfall bei Neu-Eichenberg

Ursache des tödlichen Unfalls auf der B27 bleibt unklar - Ehepaar starb

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Aufgefahren: Die Insassinnen des silbergrauen Wagens kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. 

Neu-Eichenberg. Mehr als vier Stunden lang, bis 21 Uhr, war die B 27 zwischen Witzenhausen und Neu-Eichenberg am Dienstag nach dem Unfall gesperrt, bei dem zwei Personen starben.

Am Tag nach dem Unfall wird das ganze Ausmaß des Unfalls deutlich.

Wie die Polizei berichtet, war um 16.30 Uhr eine 57-Jährige aus Neu-Eichenberg von Witzenhausen kommend in Richtung ihres Heimatortes unterwegs, als sie aus bislang ungeklärten Gründen in einer Rechtskurve nach links in den Gegenverkehr geriet. Dort stieß sie frontal gegen das Auto eines 60-Jährigen und seiner 56-jährigen Frau aus Bad Gandersheim. Beide wurden in ihrem Auto eingeklemmt und starben direkt an der Unfallstelle. Sie mussten von der Feuerwehr geborgen werden. Auch die mutmaßliche Unfallverursacherin wurde in ihrem Wagen eingeklemmt. Nach ihrer Rettung durch die Feuerwehr kam sie schwer verletzt in die Göttinger Uniklinik.

Laut dem Polizeibericht fuhr auf das Auto des verstorbenen Ehepaars ein mit drei Frauen im Alter von 23 bis 28 Jahren besetzter Wagen auf. Diese drei Frauen kamen leicht verletzt ins Witzenhäuser Krankenhaus. Der Schaden an ihrem Auto beläuft sich auf rund 4000 Euro. An den beiden Kleinwagen, die frontal zusammenstießen, entstand Totalschaden von insgesamt rund 6000 Euro.

Laut Einsatzleiter Carsten Wentrot von der Hebenshäuser Feuerwehr waren jeweils von der Neu-Eichenberger als auch der Witzenhäuser Wehr 20 Einsatzkräfte vor Ort. Die Witzenhäuser Wehr sei mitalarmiert worden, da anfangs nicht klar gewesen sei, wie viele Menschen eingeklemmt waren, so Wentrot. Zudem geschehe die Bergung der beim Unfall Umgekommenen auf freiwilliger Basis. Im Einsatz waren auch Deutsches Rotes Kreuz, Rettungsdienst und Polizei. Das Technische Hilfswerk versorgte die Rettungskräfte, die um 19.30 Uhr, nach Bergung der Verstorbenen, abrückte.

Für die Feuerwehrleute war die Notfallseelsorge angefordert worden. In Anspruch genommen wurde die Hilfe der Pfarrer jedoch vor Ort nicht, berichtet Wentrot. 

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