Neu-Eichenberger Gemeindevorstand: Wahl vertagt

Rabea Weiser

Neu-Eichenbergs alter Gemeindevorstand bleibt bis zur nächsten Gemeindevertretersitzung im Amt. Der Grund: Nach einem CDU-Antrag wird der Vorstand von sechs auf fünf Personen reduziert.

Neu-Eichenbergs alter Gemeindevorstand bleibt im Amt - zumindest bis die Gemeindevertreter das nächste Mal tagen. Während der konstituierenden Sitzung am Montag konnte kein neuer Vorstand gewählt werden, da die Versammlung einstimmig für einen CDU-Antrag votierte. Damit wird in der Hauptsatzung der Vorstand von sechs auf fünf Mitglieder verkleinert.

Mit der geänderten Satzung soll die Zusammensetzung des Gemeindevorstands der des Parlaments entsprechen, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans-Heinrich Schröter. Seine Amtskollegin von den Grünen, Bettina Biehler, ergänzte: Zwar treten CDU und Grüne mit einer gemeinsamen Liste für den Vorstand an, aber auch die SPD rufe man zur guten Zusammenarbeit auf. Was deren Fraktionsvorsitzende Silke Meyke bestätigte. Daher stimme die SPD zu.

Reibungslos verlief die Wiederwahl von Rabea Weiser (SPD) zur Vorsitzenden der Gemeindevertretung, auf die sich die Fraktionsvorsitzenden bereits vorab verständigt hatten. Zu Weisers Stellvertretern wurden Klaus Hildebrand (CDU) und Biehler gewählt, Sven Schreivogel (SPD) zog seine Kandidatur zurück.

Rabea Weiser

Der Haupt- und Finanzausschuss wurde mit Hildebrand, Janine Wittenberg (CDU), Timo Risch (SPD), Schreivogel und Christoph Emonds-Freeman (Grüne) ebenso einmütig besetzt wie der Bau- und Umweltausschuss. Diesem gehören Herbert Albrecht-Vogelsang, William von Bischoffshausen (beide CDU), Adalbert Fahrenbach, Jörg Klinge (beide SPD) und Elisabeth Haag-Wollers (Grüne) an.

Kleine Unstimmigkeiten gab es lediglich bei der Wahl zum stellvertretenden Mitglied für die Vertreterversammlung des Abfall-Zweckverbands. Erst setzte sich bei der Wahl des regulären Mitglieds Hildebrand mit acht zu sieben Stimmen gegen Wolfgang Fischer (SPD) durch. Daraufhin rief Klinge die Versammlung auf, im Sinne der guten Zusammenarbeit den SPD-Kandidaten Risch zu unterstützen. Dieser unterlag jedoch in der Wahl zum Vize mit sieben zu acht Stimmen Haag-Wollers (Grüne). (nde)

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