Kulturgemeinschaft setzt sich für immer noch mehr Lesen ein 

Neu: "Herberge der wandernden Bücher" in Großalmerode

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Weihten die „Herberge der wandernden Bücher“ ein: Finn Thomsen (links), Bürgermeister von Großalmerode, Gundula Klinge, Geschäftsführerin der Kulturgemeinschaft Großalmerode, Andreas Nickel, stellvertretender Vorsitzender des Vereins für Regionalentwicklung im Werra-Meißner-Kreis. 

Großalmerode – Sie haben es wieder getan: Nach „Großalmerode liest ein Buch“ und „Bücher auf Wanderschaft“ setzt sich die Kulturgemeinschaft Großalmerode mit der „Herberge der wandernden Bücher“ erneut für mehr Lesen in ihrer Stadt ein.

Wer in Großalmerode nach Büchern sucht, kann diese nun auch im Rathaus finden. Dort hat die Kulturgemeinschaft am Eingang mit einem Bücherregal eine „Herberge der wandernden Bücher“ geschaffen. Die ersten Bücher sind bereits im Regal zu finden. Weitere sollen durch Bücherspenden hinzukommen. Jeder kann sich Bücher zum Lesen mitnehmen oder sich für neue Bücher inspirieren lassen. Um den Buchhandlungen keine Konkurrenz zu machen, soll dort für diese geworben werden.

Andreas Nickel, stellvertretender Vorsitzender des Vereins für Regionalentwicklung im Werra-Meißner-Kreis, stellte selbst ein Buch dazu und sagt: „Die Bücher sollten attraktiv sein und in der heutigen Zeit nachgefragt werden.“ Damit meint er Bücher aus den vergangenen fünf Jahren, sagt aber auch: „Für einen Klassiker wie Hemingway ist Platz im Regal.“ Außerdem behalte man sich vor, stark beschädigte Bücher auszusortieren.

Das Regal wurde von der Tischlerei Möller gebaut und vom Verein für Regionalentwicklung im Werra-Meißner-Kreis gefördert. Es kostete 1 800 Euro, von denen der Regionalentwicklungsverein 1 440 Euro übernahm.

Die Idee ist einige Jahre alt, doch die Suche nach einem Ort war schwierig. „Wir hatten vor etwa fünf Jahren die Idee, aber wir fanden keine Räumlichkeiten“, erklärt Gundula Klinge, Geschäftsführerin der Kulturgemeinschaft.

Auch über eine Telefonzelle dachten die Vereinsmitglieder nach, fanden aber keine passende. Schließlich kamen sie auf das Rathaus und stellten einen Antrag beim Verein für Regionalentwicklung. „Sie waren einer von etwa 40 Antragsstellern. Erstaunlicherweise kamen acht aus Großalmerode“, erklärt Andreas Nickel. 

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