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Reichensachsen: Neubau Feuerwehrstützpunkt

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Von: Emily Spanel

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So soll er einmal aussehen, der Feuerwehrstützpunkt in Reichensachsen. Wegen der allgemeinen Lage am Markt wurde ein Baustopp verhängt.
So soll er einmal aussehen, der Feuerwehrstützpunkt in Reichensachsen. Wegen der allgemeinen Lage am Markt wurde ein Baustopp verhängt. © privat/nh

Bürgermeister Timo Friedrich berichtet über Fortgang des Neubaus des Feuerwehrstützpunktes in Reichensachsen

,Reichensachsen – Wie ist es um den Fortgang des Neubaus des Feuerwehrstützpunktes in Reichensachsen bestellt? Im halbjährlichen Rhythmus berichtet Wehretals Bürgermeister Timo Friedrich der Gemeindevertretung über die Kostenentwicklung und die Bewegungen am Markt. Und sogar schon deutlich vor der Zeit legte er am Montagabend den ersten Bericht ab.

„Am 22. August fand ein Gespräch mit einem unabhängigen Ingenieurbüro statt“, erklärte Timo Friedrich. Die derzeitige Marktsituation und weitere Parameter zum Neubau des Feuerwehrstützpunktes seien hier erläutert werden. Laut Aussage des Büros sei die Materialbeschaffung nach wie vor enorm schwierig und zeitlich nicht kalkulierbar. Alleine dieses Kriterium mache einen solch komplexen Bau schwierig. „Zeitliche Abläufe sind nicht planbar und die Gefahr von enormen Verzögerungen in Verbindung mit Regressansprüchen können die Folge sein“, so Timo Friedrich.

Die Preise seien ebenfalls noch auf einem sehr hohen Niveau, wobei eine Entspannung der Lage im Hochbau erwartet werde. Die Firmen arbeiteten derzeit die vorhandenen Aufträge ab. Die Neuaufträge bei den Bauunternehmen seien im privaten Sektor rückläufig, auch hierdurch würden sinkende Preise erwartet. „Der kommende Winter wird als richtungsweisend angesehen“, so der Bürgermeister. Die Entwicklung des Zinsniveaus stagniere beziehungsweise sei sogar leicht rückläufig – allerdings sei diese Einschätzung nur eine Momentaufnahme. „Das Büro Luther-Bauplanung hat unabhängig hiervon die Situation deckungsgleich beschrieben.“

Da grundsätzlich keine nennenswerten Änderungen im Hinblick auf die Situation eingetreten seien, werde der Gemeindevorstand die Kostensituation weiterhin überwachen und im ersten Quartal 2023 erneut der Gemeindevertretung entsprechenden Bericht erstatten.  Von Emily Hartmann

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