Umzug von Eschwege in die Gemeinde Meißner

Neue Adresse, neue Projekte - Geo-Naturpark Frau-Holle-Land nun im Kloster Germerode zu Hause

Neue Postanschrift: Der Briefkasten des Naturparks hängt nun in der Gemeinde Meißner.
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Neue Postanschrift: Der Briefkasten des Naturparks hängt nun in der Gemeinde Meißner.

„Es ist vollbracht: Wir sind umgezogen.“ Das teilte der Geschäftsführer des Geo-Naturpark Frau-Holle-Land, Marco Lenarduzzi, unlängst mit.

Eschwege/Meißner - Nun ist das Büro des Naturparks in Germerode zu finden – in den Gemäuern des Klosters Germerode an der Straße Klosterfreiheit 34 A.

Mitte Dezember stand der Umzug für die Mitarbeiter des Naturparks an und Kisten sowie Büromöbel mussten aus den alten Büroräumen in Eschwege in den Ortsteil der Gemeinde Meißner verfrachtet werden. Die befanden sich an der Niederhoner Straße 54 in Eschwege.

Nicht gerade ein Ort, der zu einem Naturpark passe, hatte Lenarduzzi in einem Gespräch mit unserer Zeitung vor dem Umzug gesagt. Deshalb sei er umso glücklicher gewesen, als der Verein Kloster Germerode sich in diesem Jahr für den Geo-Naturpark als neuen Mieter entschieden hatte.

„Wir beginnen schon, uns heimisch zu fühlen“

„Noch hat nicht jedes Ding hier seinen Platz gefunden und noch macht die Technik nicht ausschließlich das, was wir von ihr erwarten, aber wir beginnen doch schon, uns heimisch zu fühlen und genießen das Mehr an Platz für unser wachsendes Team“, erzählt Marco Lenarduzzi.

Während seine Mitarbeiter schon ihre Büros bezogen haben und nun von dort arbeiten, wird es noch etwas dauern, bis auch die Geschäftsstelle ihre Türen öffnen wird. Denn dafür müssten auch erst einmal Fördergelder beantragt werden und die Räumlichkeiten dann eingerichtet werden.

Lenarduzzi hebt die positiven Dinge von 2020 hervor

Beim Blick auf die vergangenen Monate des Jahres 2020 gibt Lenarduzzi zu, dass es nicht immer leicht war, doch er hebt auch die positiven Dinge hervor. Natürlich sei es für alle ein sehr außergewöhnliches und herausforderndes Jahr gewesen und der Naturpark bedauere es auch sehr, dass viele Veranstaltungen abgesagt werden mussten und viele Treffen ausschließlich virtuell stattfinden konnten, so der Geschäftsführer des Geo-Naturparks.

„Zugleich hat sich gezeigt, wie flexibel wir alle auf sich ändernde Bedingungen reagieren können und wie wir auch mit Abstand zueinander gemeinsam Projekte vorantreiben können“, sagt er. Die Mitarbeiter und er glauben, dass im vergangenen Jahr viele Weichen gestellt worden seien, um erfolgreich in das kommende Jahr zu starten.

Geo-Naturpark will ab dem 4. Januar durchstarten

So würden sich schon alle darauf freuen, nach den Betriebsferien ab dem 4. Januar durchzustarten. Und Lenarduzzi lässt sich schon mal in die Karten schauen und verrät einige anstehende Projekte. So wird ein neuer Premiumwanderweg im Kreis eröffnet: der „Premiumwanderweg P25 Kleinalmerode“. Dieser ist bereits in Arbeit und wird rund um das gleichnamige Dorf führen, wo er auch die Grenze zwischen Hessen und Niedersachsen überschreiten werde.

Weitere Projekte seien der überarbeitete Werratal-Radweg, der Iron Curtain Trail, der Kirschwanderweg 4 sowie eine neue Kanuinfrastruktur. Außerdem werde der Onlineshop, in dem regionale Spezialitäten aus dem Geo-Naturpark angeboten werden sollen, an den Start gehen. (Hanna Maiterth)

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