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Neue Beleghebamme fängt am Eschweger Klinikum an

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Von: Emily Spanel

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Neue Hebamme am Klinikum Werra-Meißner: Christiane Friedrich verstärkt das Team in Eschwege.
Neue Hebamme am Klinikum Werra-Meißner: Christiane Friedrich verstärkt das Team in Eschwege. © Klinikum

Am Standort Eschwege des Klinikums Werra-Meißner kommt eine neue Beleghebamme hinzu. Christiane Friedrich aus Rotenburg ergänzt als zusätzliche Kollegin das neunköpfige Team.

Eschwege – Zudem haben Esther Frost und Conny Zeuch ihre Weiterbildung zur Beckenbodentrainerin erfolgreich abgeschlossen und erweitern damit die Expertise im Team.

Neue Beleghebamme am Klinikum in Eschwege

Christiane Friedrich (42) aus Rotenburg ist als zusätzliche Beleghebamme zum Team gestoßen. Somit können die 24-Stunden-Dienste unter den jetzt neun Hebammen noch besser verteilt werden. Christiane Friedrich wird planmäßig drei davon im Monat übernehmen. Sie ist außerdem als Hebamme in Rotenburg aktiv, hat zudem schon Erfahrungen in den Kliniken Rotenburg, Fritzlar und Bad Hersfeld gesammelt.

Als Beleghebamme war die 42-Jährige in den vergangenen drei Jahren nicht aktiv und freut sich, nun wieder zurück im Kreißsaal zu sein. „Es ist schön, jetzt wieder das komplette Spektrum meines Berufs ausüben zu können – die Betreuung der (werdenden) Mütter vor, während und nach der Geburt“, sagt Christiane Friedrich. Im Team und im Klinikum sei sie sehr gut aufgenommen worden. „Ich fühle mich wohl hier und freue mich auf die nächsten Jahre mit vielen persönlichen Kontakten.“

Beleghebammen haben sich weitergebildet

Esther Frost und Conny Zeuch haben ihre Zusatz-Ausbildung im Beckenbodentraining absolviert. Damit können sie jetzt zusätzlich zu den Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskursen sowie der Betreuung im Wochenbett nun nach der Geburt auch weiterführende Kurse zum Beckenbodentraining anbieten. Wann genau diese starten werden, steht jetzt noch nicht fest. Wichtig zu betonen ist den beiden, dass Beckenbodentraining für Frauen eine Lebensaufgabe ist. Somit sollen die speziellen Kurse dann auch für Teilnehmerinnen jeden Alters angeboten werden.

Inhalte werden unter anderem sein, die Muskulatur spüren zu lernen und darauf aufbauend zu trainieren. Aber auch Alltags-Tipps wie das richtige Heben oder Tragen sind wichtige Bestandteile. „Das ist gerade durch die Dehnung unter der Geburt in der Folge eine wichtige Aufgabe für eine Frau“, sagen die beiden.

Auch präventiv bringt das schon positive Effekte. „Wer wartet, bis er Probleme hat, wird einen langen Weg vor sich haben. Aber natürlich lohnt es sich auch für Frauen fortgeschrittenen Alters, mit dem Beckenboden-Training zu beginnen.“ Hierfür sei es wichtig, die durchaus schambehafteten Probleme wie Inkontinenz anzusprechen, um gemeinsam eine Verbesserung zu erzielen.

Im Klinikum Werra-Meißner wird das Thema nun insgesamt noch interdisziplinärer angegangen als bislang. Denn Dr. Armin Fischer, Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, bietet als Uro-Gynäkologe mit jahrzehntelanger Erfahrung in seiner Beckenboden-Sprechstunde auch noch die dazugehörige ärztliche Expertise sowie die Betreuung an.  red/esp

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