Freiwilligenarbeit

Neue Freiwillige gesucht: Soziales Jahr im Eschweger Heuberg-Viertel

Die evangelische Kirchengemeinde und das Quartiersmanagement auf dem Heuberg arbeiten eng zusammen – auch in Sachen Freiwilliges Soziales Jahr: von links Pfarrer Joachim Meister, Christian Mühlhause (Freiwilliger) und Kathrin Münkel vom Quartiersmanagement.
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Die evangelische Kirchengemeinde und das Quartiersmanagement auf dem Heuberg arbeiten eng zusammen – auch in Sachen Freiwilliges Soziales Jahr: von links Pfarrer Joachim Meister, Christian Mühlhause (Freiwilliger) und Kathrin Münkel vom Quartiersmanagement.

Die Kirchengemeinde Eschwege-Auferstehungskirche und das Quartiersmanagement Heuberg suchen neue Freiwillige für ein soziales Jahr. Ein FSJler berichtet von seinen Aufgaben.

Eschwege – Christian Mühlhause macht seit fast einem Jahr sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Evangelischen Kirchengemeinde Eschwege-Auferstehungskirche und dem Quartiersmanagement Heuberg. Der 19-Jährige hilft nicht nur bei den Gottesdiensten und dem Kornfirmandenunterricht. Er ist auch dann zur Stelle, wenn rund um das Lesehäuschen an der Schule Blumen gepflanzt werden. „Die Aufgaben sind vielseitig und ich kann mich ausleben“, sagt der Eschweger.

Nun nähert sich die Zeit seines FSJ jedoch dem Ende zu und für August suchen Pfarrer Joachim Meister und Kathrin Münkel vom Quartiersmanagement einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für den Freiwilligendienst.

Christian Mühlhause, der ab Herbst ein Lehramtsstudium beginnen will, kann das Freiwillige Soziale Jahr in der Kirchengemeinde und auf dem Heuberg nur empfehlen. „Ich habe mich wohlgefühlt, wurde als Person ernstgenommen und konnte eigene Ideen einbringen“, resümiert der 19-Jährige. Am Ende wird er gerne an das Jahr zurückdenken. „Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt. Zum Beispiel im Umgang mit Menschen und in Sachen Planung.“

Bei den Arbeitszeiten ist Flexibilität gefordert. So war Mühlhause unter der Woche vor allem am Nachmittag und Abend im Einsatz sowie am Wochenende. Das sei aber wenig überraschend. „Gottesdienste finden nun mal am Sonntag statt“, sagt der 19-Jährige. Auch der Konfirmationsunterricht könne eben nur nach Schulschluss stattfinden, ebenso wie Angebote für Kinder- und Jugendliche nun mal auf das Wochenende fielen. Für einen FSJler der vorher die Schulbank drückte, sei es vielleicht erst mal eine Umstellung, geben Meister und Münkel zu. „Aber der Rhythmus kommt Schülern eher entgegen als die Schulzeiten“, sagt der Pfarrer lachend. Im Gegenzug gäbe es dann natürlich unter der Woche frei.

Ab jetzt suchen Meister und Münkel einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Christian Mühlhause.

Bewerbungen können noch bis zum 30. Juni an das Pfarramt geschickt werden. „Wir versuchen dann, in der ersten Juliwoche die Bewerbungsgespräche zu führen“, sagt der Pfarrer. Die Ausschreibung richtet sich an Abiturienten. Den beiden sei außerdem wichtig, dass Interessenten offen und aufgeschlossen gegenüber Menschen und neuen Erfahrungen sind. „Sie dürfen nach einer Einarbeitungsphase gerne mutige Entscheidungen treffen und eigene Schwerpunkte setzen“, sagt der Pfarrer.

Welche Aufgaben genau den oder die Freiwillige erwarten können sie nicht abschließend sagen. „Das hängt von der weiteren Entwicklung der Coronapandemie ab“, erklärt Münkel. In jedem Falle wolle man innovativ bleiben. Abwechslungsreich seien die Aufgaben auf jeden Fall. Einen monatlichen Obolus bekommen die Freiwilligen übrigens auch. „Etwa 730 Euro brutto, nach allen Abzügen sind das ungefähr 450 Euro“, so der Pfarrer.

Kontakt: Bewerbungen können bis zum 30. Juni an die E-Mail-Adresse pfarramt.eschwege-auferstehungskirche@ekkw.de geschickt werden. (Von Hanna Maiterth)

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