Erste Trauung steht im Mai an

Neue Standesbeamtin in der Gemeinde Herleshausen

Maria Fuckel (34) ist neue Standesbeamtin in der Gemeinde Herleshausen.
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Maria Fuckel (34) ist neue Standesbeamtin in der Gemeinde Herleshausen.

Herleshausen hat eine neue Standesbeamtin. Ihren ersten vermählungstermin hat die 34-Jährige im Mai im Kalender stehen. Dann beginnt die Heiratssaison.

Herleshausen – Auf ein neues Gesicht treffen Brautpaare in der Gemeinde Herleshausen: Seit dem ersten März darf die 34-jährige Maria Fuckel Heiratswillige vermählen. Damit hat Alexandra Brückner, die ebenfalls in der Gemeinde Trauungen vornimmt, Unterstützung bekommen.

Aktuell ist es noch ruhig im Trauzimmer der Gemeindeverwaltung. Eine Hochzeit fand im Februar statt. Die nächste steht jedoch erst im Mai an. Das liege zum einen an der Coronapandemie, denn jegliche Gäste sind aufgrund der Hygienebestimmungen von der Trauung ausgeschlossen. Zum anderen entscheiden sich die meisten Paare, in den Monaten Mai bis Oktober vor das Standesamt zu treten, erzählt Fuckel.

Prüfung für das Amt absolviert

Die verheiratete zweifache Mutter arbeitet seit September vergangenen Jahres in der Gemeindeverwaltung von Herleshausen. „Um Standesbeamtin werden zu können, musste ich sechs Monate im Standesamt arbeiten und anschließend eine Prüfung ablegen“, erzählt die 34-Jährige. Die erste Trauung, die sie selbst leiten wird, steht also noch an. So ruhig es jetzt ist, im Mai wird es dann Schlag auf Schlag gehen: „Ungefähr alle zwei Wochen haben wir dann eine Trauung.“ Bis jetzt stünden mehr als zehn Eheschließungen im Kalender des Herleshäuser Standesamtes. „Im Schnitt heiraten in der Gemeinde 30 Paare.“

Nicht nur die Zeremonie, auch die Vorbereitung gehört zum Job

Zur Trauung gehört aber nicht nur die Zeremonie, sondern auch die Vorbereitung. Und die sei sehr bürokratisch, erzählt die 34-Jährige, die in der thüringischen Gemeinde Hörselberg-Hainich lebt, lachend. Viele Unterlagen müssten beantragt und eingereicht werden – zum Beispiel eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister und eine Meldebescheinigung, zählt Fuckel auf. Auch den Personalausweis müssen die zukünftigen Ehepartner bei der Beantragung einer Vermählung beim Standesamt vorlegen.

Andere Unterlagen sind aber auch von der Lebenssituation der Paare abhängig und werden daher nicht immer benötigt, erklärt Fuckel. Dazu gehöre zum Beispiel – ab der zweiten Ehe – das Scheidungsurteil und wenn sich bei Kindern der Familienname ändert, dann werde auch vom Kind eine Geburtsurkunde benötigt. „Welche Unterlagen genau benötigt werden, das besprechen wir als Standesbeamten natürlich individuell mit dem Paar.“ Ebenfalls individuell ist die Traurede: „Manche Paare möchten persönliche Worte hören.“ Das sei ein Punkt, über den die Standesbeamtinnen ebenfalls mit den Paaren sprechen und an deren Vorstellungen anpassen. Wer einen Wunschtermin hat, der solle sich außerdem möglichst früh melden. Dann könne dieser reserviert werden. Eine Anmeldung ist aber nur sechs Monate vorher möglich. Hanna Maiterth

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