In Ermschwerd

Schornsteinfeger Martin Marschler tritt Nachfolge von Klaus Ebel an

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Der neue Bezirksschornsteinfegermeister Martin Marschler aus Ermschwerd stellt sich vor. Er übernimmt den Bezirk von Klaus Ebel, der am 1. Januar 2015 in den Ruhestand geht.

Ermschwerd. Schornsteinfeger Klaus Ebel verabschiedet sich nach 25 Jahren als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger in den wohlverdienten Ruhestand. Wir stellen ihn und seinen Nachfolger vor.

Sein Nachfolger Martin Marschler aus Ermschwerd wird den elf Orte umfassenden Bezirk am 1. Januar des kommenden Jahres übernehmen.

Der 65-Jährige arbeitete 47 Jahre lang als Schornsteinfeger. Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger war er ab 1987, zunächst für eineinhalb Jahre in Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf). Am 1. Januar 1989 übernahm er den Bezirk von Hermann Schulz, in dessen Bezirk auch Nachfolger Martin Marschler schon seit 1984 tätig war. Der 55-jährige Marschler arbeitet selbst seit nunmehr 42 Jahren als Schornsteinfeger. „Ich bin mit 14 Jahren in die Lehre bei Fritz Jacobi in Großalmerode gegangen“, erzählt Marschler, der seit 1989 mit Klaus Ebel zusammenarbeitet. Ab Januar wir er neben den üblichen Kehr- und Messarbeiten auch die „hoheitlichen Tätigkeiten“, also die Bau- und Heizungsabnahme sowie die Feuerstättenschau im Bezirk WMK 11 (siehe Kontaktkasten) übernehmen. „Diese Tätigkeiten darf nur ein Meister ausführen“, erklärt Klaus Ebel.

Er kehrt 2200 Schornsteine 

Noch steht er auf dem Dach: Bezirksschornsteinfegermeister Klaus Ebel beim Kehren.

Martin Marschler ist somit ab dem 1. Januar für 2200 Liegenschaften in seinem Bezirk verantwortlich. Der 55-Jährige freut sich auf die neue Tätigkeit. Denn auch nach 42 Jahren übt er seinen Beruf mit viel Leidenschaft aus. Zwar habe sich in den vergangenen Jahren viel verändert, aber der Kontakt zu den Kunden gestalte den Beruf attraktiv und abwechslungsreich. Das bestätigt auch sein Vorgänger Klaus Ebel: „DieTechnik hat sich immer weiter entwickelt und die Büroarbeiten sind deutlich mehr geworden“, sagt der 65-Jährige. Zudem gebe es immer wieder neue Verordnungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImschG). Während der Schornsteinfeger früher regelmäßig zum Kehren ins Haus kam, gebe es heute Neubauten mit modernen Gas- und Ölheizungen, die nur noch alle zwei bis drei Jahre gewartet werden müssen. Das Heizen habe sich insgesamt verändert, allerdings gehe der Trend wieder zum Holzofen. Und dann müsse der Schornsteinfeger auch wieder häufiger vorbei kommen, um den gefährlichen Glanzruß aus dem Schorstein zu kehren.

Kontakt

Der neue bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger ist für folgende Gemeinden Bezirk WMK 11) zuständig: Witzenhausen, Albshausen, Blickershausen, Stiedenrode, Hubenrode, Kleinalmerode, Ellingerode, Neu-Seesen, Werleshausen, Orferode und Kammerbach.

Kontakt: Martin Marschler, Hinter den Höfen 5, Ermschwerd, Tel. 05542/5927

Von Alia Shuhaiber 

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