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Neuerungen bei den Breitwiesn in Sontra kamen insgesamt gut an

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Von: Julia Stüber

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Beim diesjährigen Festumzug in Sontra machten insgesamt 23 Gruppen mit.
Beim diesjährigen Festumzug in Sontra machten insgesamt 23 Gruppen mit. © Harald Triller

Große Veranstaltungen waren während der Coronapandemie nahezu unmöglich. Kürzlich konnte das Volksfest „Breitwiesn“ in Sontra jedoch wieder stattfinden.

Sontra – Und manches war dann doch etwas anders, als es die Besucher gewohnt waren – denn noch ist die Pandemie nicht vorbei. Was war neu? Ist das Konzept auch etwas für das Fest im kommenden Jahr? Wir haben nachgefragt.

Traditionell gehören sie zur Breitwiesn einfach dazu: Die Kranzniederlegung am Ehrenmal mit Andacht, der bunte Festumzug und der Luftballonwettbewerb mit Kinderfest. In diesem Jahr gab es kein Festzelt – dafür aber ein Open-Air-Fest getreu dem Motto „Breitwiesn, ma annerschder“.

„Open-Air, um einen zeitgemäßen Umgang mit den aktuellen Gegebenheiten genauso zu ermöglichen, wie ein freudvolles Feiern miteinander“, sagt Bürgermeister Thomas Eckhardt. Ziel es Festausschusses sei es gewesen, den Menschen die Möglichkeit zu geben, gemeinsam – aber sicher – zu feiern. Vereine sollten sich wieder präsentieren, Kapellen auftreten und Schausteller und Gastronomen sollten wieder ihre Geschäfte betreiben. Alles spielte sich also auf und um den Markplatz sowie auf einer großen Bühne vor dem Rathaus ab.

Food-Trucks boten Essen und Getränke an, das Puppentheater trat auf der Bühne auf, Tanzgruppen und DJ Werner sorgten für gute Stimmung. Das Bürgerfrühstück fand außerdem erstmals im Festzelt des Kleingartenvereins statt. Beim gesamten Fest war der Eintritt frei.

Überwältigt war die Stadt unter anderem von den vielen Kindern, die beim Luftballonwettbewerb mitgemacht haben – 300 Menschen waren dabei. Beim bergmännischen Gottesdienst kamen mehr als 50 Personen zusammen, 23 Gruppen liefen beim Festumzug mit.

„Der Festausschuss und alle Beteiligten (Food-Trucks, Kapellen, Schausteller) sind allesamt sehr zufrieden mit dem Verlauf der Breitwiesn 2022 unter den aktuellen Rahmenbedingungen“, sagt Eckhardt. Der Marktplatz biete ein tolles Ambiente für eine solche Open-Air-Veranstaltung. Das hätten auch schon die Street-Food-Festivals in den Jahren 2018 und 2020 gezeigt.

Trotz des insgesamt positiven Rückmeldungen seitens der Besucher gab es aber auch Kritik am Konzept. Besonders der kleinere Schaustellerpark fiel auf. Der durfte allerdings nicht viel größer sein, um den Brandschutz und die Sicherheit zu garantieren, erklärt Bürgermeister Thomas Eckhardt.

„Daher stehen wir bereits schon jetzt in guten Kontakt zu Schaustellerbetrieben, um in 2023 an alte Traditionen anzuknüpfen und die Breitwiesn hoffentlich ohne Coronapandemie auf der Breitwiesn zu begehen.“ Der Arbeitskreis verspricht, dass im nächsten Jahr einerseits wieder auf Altbewährtes zurückgegriffen wird, andererseits aber auch Neuerungen und Überraschungen zum Fest dazu gehören werden.

Wer Lust hat, die Breitwiesn aktiv mitzugestalten, kann sich direkt bei Bürgermeister Thomas Eckhardt melden.

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