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Für neues Feuerwehrauto muss auch eine neue Halle gebaut werden

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Von: Harald Triller

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Die Feuerwehr Weißenborn begutachtete schon mal das künftige Einsatzfahrzeug. Das hatte die Feuerwehr Vockerode zur Verfügung gestellt.
Die Feuerwehr Weißenborn begutachtete schon mal das künftige Einsatzfahrzeug. Das hatte die Feuerwehr Vockerode zur Verfügung gestellt. © Harald Triller

Die Feuerwehr Weißenborn bekommt ein neues Einsatzfahrzeug. Aufgrund der gesetzlichen Anforderungen wird es größer als das alte. Deswegen ist auch eine neue Halle erforderlich.

Weißenborn – Zukunftsmusik kann auch schöne Klänge vermitteln. Davon konnten sich die Abgeordneten der Gemeindevertretung Weißenborn am Mittwoch vor ihrer Parlamentssitzung ein Bild machen. Die Feuerwehr Weißenborn, mit Gemeindebrandinspektor Thomas Eisenträger an der Spitze, hatte eingeladen, um Gemeindevertretern und Einwohnern das künftige Feuerwehrauto HLF 10 näher vorzustellen, das wohl 2025 kommen wird. Die Misstöne: Das größere Auto braucht eine größere Halle.

Das neue Einsatzfahrzeug für Weißenborn

500 000 Euro wird das Feuerwehrauto kosten. Eisenträger hatte zum Beschnuppern des Rettungswagens eingeladen. „Wir müssen uns bei den Kollegen aus Vockerode bedanken, die uns hier und heute die Möglichkeit einräumen, ihr Einsatzfahrzeug vorzuführen, denn genau dieses Feuerwehrauto wird auch bald in unserem Gerätehaus zu finden sein. Auch den Brandschützern aus Völkershausen dankte er, die sich mit ihrem Auto ebenfalls an der kleinen Fahrzeugschau beteiligten.

Der erste Beigeordnete Rainer Janisch, der als Bindeglied zwischen der Feuerwehrführung und dem Gemeindevorstand regelmäßige Treffen zum Austausch organisiert, erklärte, dass das Fahrzeug der Ortsteilwehr Weißenborn in die Jahre gekommen sei und den technisch nötigen Voraussetzungen nicht mehr in vollem Umfang gerecht werde. „Wir, die politischen Gremien, tragen die Verantwortung, dass Weißenborn diesbezüglich den gesetzlichen Anforderungen nachkommt“, konstatierte der Vizebürgermeister und hatte die Gäste eingeladen sich ein Bild von aktueller Feuerwehrtechnik zu machen.

Im DGH „Graburgschule“ setzte Parlamentschef Reiner Dietrich die Sitzung fort. Bürgermeister Thomas Mäurer ging auf eime zusätzliche Schwierigkeit ein: dieses nach neusten Vorgaben konzipierte Fahrzeug benötigt auch die entsprechende Unterkunft: „Wir haben zwei Grundstücke erworben, die sich als Standorte für das neue Gerätehaus, das 1,3 Millionen Euro verlangt, eignen würden“, machte Thomas Mäurer deutlich, dass er die zwischen Weißenborn und Rambach gelegene Örtlichkeit favorisieren würde, „zumal sich das zweite Areal auch als Baugrund eignet.“

Glasfaserausbau

„Es kann losgehen, die Quoten in Weißenborn und Rambach sind erfüllt“, erklärte Thomas Mäurer, der das positive Echo der Firma Goetel in die Parlamentssitzung transportierte, die mit dem Glasfaserausbau beginnen will. „Selbst wenn Goetel während der Bauphase insolvent gehen sollte, haben wir als Gemeinde keine Nachteile, weil die Nachfolgefirma den Bau fertigstellt.“

Windpark Graburg

Mit der Schattenwurf-Thematik bezüglich des geplanten Windparks will sich die Gemeindevertretung im Rahmen einer Videokonferenz am 19. Juli auseinandersetzen. Der Bürgermeister dazu: „Anhand einer schriftlichen Aussage der Firma Ostwind hat unsere Gemeinde keinerlei Nachteile zu befürchten.“

Ratsinfosystem

Das digitale Ratsinformationssystem soll parallel zu einer intensiven Schulung schon mal anlaufen. Aufgrund seiner fachlichen Kompetenz hat sich der SPD-Abgeordnete Martin Kliebisch für diese Einweisung angeboten.

Spielplätze

Der Ausschuss für Soziales, Familie und Kultur hat sich intensiv mit der Problematik der Kinderspielplätze auseinandergesetzt und dafür viel Lob vom Parlamentschef und vom Bürgermeister erhalten. Hinsichtlich der Kosten hatte der Weißenborner CDU-Fraktionschef Andreas Faber die passende Antwort parat: „Wir geben an vielen Stellen Millionen aus, da sollte uns für die Kinder nichts zu teuer sein.“ (Harald Triller)

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