Kreisverband Werra-Meißner

Notvorstand: Vorstandsmitglieder der AfD haben ihre Mitgliedsbeiträge nicht bezahlt

Der AfD-Kreisverband Werra-Meißner wird seit Mitte September wieder von einem Notvorstand geführt.  (Symbolbild)
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Der AfD-Kreisverband Werra-Meißner wird seit Mitte September wieder von einem Notvorstand geführt. (Symbolbild)

Der AfD-Kreisverband Werra-Meißner wird seit Mitte September wieder von einem Notvorstand geführt. Das bestätigte Landesvorsitzender Robert Lambrou mit, der den Notvorsitz übernommen hat.

Werra-Meißner – Schon im vorigen Jahr war, nachdem der Vorstand um den Witzenhäuser Anwalt Friedrich Andreae im Juni geschlossen zurückgetreten war, ein Notvorstand installiert worden.

Diesmal sei der Notvorstand vom Landesschiedsgericht eingesetzt worden, weil zwei der drei Kreisvorstandsmitglieder ihren Mitgliedsbeitrag nicht gezahlt hätten, erläuterte Lambrou. Am Ende blieb nur der Bad Sooden-Allendorfer Siegfried Schülbe, der in einer Mitgliederversammlung Anfang Dezember 2020 zum Schatzmeister gewählt worden war.

Als Kreissprecherin war damals Nina Käckel, als Beisitzer Andreas Kalinowski in der Versammlung gewählt worden. Öffentlich traten diese danach aber nicht in Erscheinung. Lediglich Schülbe trat als Spitzenkandidat bei der Kreistagswahl im März an.

Ein Vorstandsmitglied genüge aber nicht, sagte Lambrou, um die Vorstandsarbeit fortzuführen. Mit Einsetzung eines Notvorstands habe die Amtszeit Schülbes geendet.

Am 15. Dezember soll nun in einer Kreishauptversammlung ein neuer Kreisvorstand gewählt werden, verfügte das Landesschiedsgericht der AfD laut Lambrou, der bis dahin den Notvorstand mit zwei weiteren Mitgliedern bildet.

Lambrou ist auch Kreispate für die AfD im Werra-Meißner-Kreis. Er werde den Kreisverband langfristig betreuen mit dem Ziel, ihn zu stabilisieren, sagte er. (Stefan Forbert)

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