Tag der offenen Tür an der Uni und Pflanzenmarkt

Suche mit dem Mikroskop: Die achtjährige Monja ließ sich beim Tag der offenen Tür an der Uni in Witzenhausen bei einer Wasseruntersuchung von Julia Wrede helfen. Foto: Huck

Witzenhausen. Einen Tag der offenen Tür am Uni-Fachbereich und einen Pflanzenmarkt gab es am Sonntag zur Woche der Witzenhäuser.

Einen kleinen schwarzen Käfer galt es, in der Wasserprobe aus der Gelster zu finden. Zusammen mit Julia Wrede suchte ihn die achtjährige Monja beim Tag der offenen Tür im Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften an der Universität Witzenhausen unter dem Mikroskop. Und sie wurde fündig. Julia Wrede deren Fachgebiet die Gewässerökologie ist, erklärte der jungen Besucherin außerdem welche Tiere noch in den Flüssen rund um Witzenhausen zuhause sind und dass der Elmis in der Werra aufgrund des hohen Salzgehaltes nicht leben kann.

Im Zeichensaal der Universität gab es für die Besucher noch viele weitere interessante Dinge zu entdecken, Bodenproben wurden analysiert, beim Infostand des Bereichs Tierzucht konnten die Besucher eine Kuhattrappe melken und auch die anderen Fachbereiche hatten spannende Mitmachaktionen für die Gäste vorbereitet.

In der Mensa gab es beim studentischen Markt der Möglichkeiten handgearbeiteten Schmuck, Kleidung und Taschen zu erstehen, und Studenten stellten eigene Projekte und Ideen vor. Eine Öko-Rallye forderte die Besucher, die aufmerksam mit Zettel und Stift durch die Uni eilten, um auf alle gestellten Fragen Antworten zu finden. Verschiedene internationale Köstlichkeiten wurden vor den Augen der Gäste zubereitet, es gab Trommelmusik und Kinder konnten sich mit Naturfarben bunte Gesichter schminken lassen.

Groß war der Andrang der Besucher auch wieder beim Pflanzenmarkt in Witzenhausen. Ob Gemüse, Stauden, Bäume, Kräuter oder Bio-Saatgut, es fand sich hier viel Neues für Balkon, Garten oder Fensterbank. An den einzelnen Ständen fanden fachliche Beratungsgespräche statt,

Führungen durch das Tropengewächshaus und die Bewirtung durch Schachtelhalm wurden sehr gut angenommen. Auch die Gesellschaft der Staudenfreunde, Regionalgruppe Kassel/Göttingen, war mit einem großen Infostand zum 13. Mal in Witzenhausen vertreten. Regionalgruppenleiter Ulrich Braunsdorf und sein Team lobten die Organisation des Pflanzenmarktes und die netten Beratungsgespräche mit den Staudenfreunden aus dem ganzen Werra-Meißner-Kreis. Die Gesellschaft der Staudenfreunde existiert weltweit und hat mehr als 4000 Mitglieder. Es werden grundsätzlich keine Stauden verkauft, für eine Spende stehen jedoch Pflanzen zur Verfügung.

Die Regionalgruppe Kassel/Göttingen trifft sich an jedem letzten Freitag eines Monats um 17 Uhr in der Gaststätte Laubenpieper in Kassel, Frasenweg 46. Weitere Infos über die Gesellschaft erfährt man im Internet auf www.gds-staudenfreunde.de. (zwh/zps)

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