Festival findet auch 2021 nicht statt – Karten bleiben gültig

Open Flair fällt auch in diesem Jahr wieder aus

Mittlerweile ein gewohntes Bild: Bis zu 20 000 Menschen verfolgen die Topacts des Open Flair vor der Hauptbühne auf dem Werdchen in Eschwege..
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Mittlerweile ein gewohntes Bild: Bis zu 20 000 Menschen verfolgen die Topacts vor der Hauptbühne.

Das Open- Flair-Festival in Eschwege wird auch in diesem Jahr nicht stattfinden. Das teilte der Geschäftsführer des Arbeitskreises Open Flair, Alexander Feiertag, jetzt mit. Das Festival findet damit zum zweiten Mal wegen der Coronapandemie nicht statt.

Eschwege - Bislang bestand noch die Hoffnung, dass das Open Flair, das bereits im vorigen Jahr wegen der Pandemie ausfallen musste, dieses Jahr wieder gefeiert werden kann.

Die Coronalage lasse aber jegliche Planung in der Größenordnung des Festivals ungewiss bleiben. Vom jetzigen Standpunkt aus ist sich Feiertag daher sicher: Ein Festival wie das Open Flair, bei dem gut 25 000 Menschen fast eine Woche lang gemeinsam feiern und zelten, wird in diesem Jahr wegen der Pandemie noch nicht möglich sein. „Da müssen wir realistisch sein.“

Der Festivalchef betont aber auch: „Alle Karten, die für das Festival 2020 gekauft wurden, bleiben weiterhin gültig.“ Das gilt auch für das Programm, das schon 2020 geplant war. „Die Solidarität ist riesig. Die Bands machen das alles mit. Nun hoffen wir, dass das auch das Publikum mitmacht“, sagt Feiertag. Denn je mehr Karten zurückgegeben werden, desto weniger finanzielle Planungsgrundlage gibt es für das Programm 2022.

Derzeit plant das Team rund ums Open Flair aber Alternativen. „Wir bereiten uns auf Veranstaltungen in der Größenordnung bis 250 Besucher vor.“ Diese Konzerte sollen dann als Einzelveranstaltungen in der Flairwoche stattfinden.

Noch nicht klar sei, ob überhaupt und wenn doch, unter welchen Bedingungen und Hygienerichtlinien die Konzerte stattfinden könnten. Sollten durch sinkende Inzidenzen, Impfungen und Tests sogar größere Veranstaltungen möglich sein – etwa mit 2000 Besuchern – könnten die Veranstalter flexibel reagieren und die Kapazitäten kurzfristig aufstocken, sagt Feiertag.

Derzeit sei er in Gesprächen auch mit größeren und bekannteren Künstlern, die bereits Interesse an dem Konzept geäußert hätten. Wen genau Feiertag dabei an Land gezogen hat, wollte er noch nicht verraten. Von Jessica Sippel

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