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Open Flair für Kinder: Angebote in der Stadt und auf dem Festivalgelände

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Von: Hanna Maiterth

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Vor dem Kleinkunstzelt im Schlosspark stand auch der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land: Aus Schafswolle filzen (von links) Matilda (7), Lilly (8) mit Anke Finke und Marlene (4) kleine Figuren.
Vor dem Kleinkunstzelt im Schlosspark stand auch der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land: Aus Schafswolle filzen (von links) Matilda (7), Lilly (8) mit Anke Finke und Marlene (4) kleine Figuren. © Hanna Maiterth

Eschwege – Eine Runde auf dem Karussell drehen, auf dem Trampolin in die Luft springen, mit Schafswolle Figuren filzen und an verschiedenen Stationen gemeinsam mit Freunden und Familie die Geschicklichkeit austesten. All das und noch mehr bot das Kinderprogramm, das in den vergangenen Tagen im Rahmen des Open Flairs in Eschwege angeboten wurde.

Dabei gab es gleich drei Anlaufpunkte: den Obermarkt in der Innenstadt, den Schlosspark am Kleinkunstzelt und den Sportplatz am Werdchen. Während die Spielstationen am Werdchen in das Festivalgelände integriert und nur mit Ticket zugänglich waren, boten Innenstadt und Schlosspark kostenfreie Mitmach- und Entdecker-Stationen an.

Kostenloses Angebot

Am Obermarkt drehte sich alles um Teamwork. Das fing beim „Théatre de la Toupine“, dem Traum-Orgel-Karussell, an und zog sich durch die Spielstationen der katalanischen „Compagnie Tombs Creatius“. Immer wieder lobten Eltern und Großeltern, die mit dem Nachwuchs die verschiedenen Stationen durchliefen, das abwechslungsreiche Angebot. Dass die Spiele alleine gar nicht machbar waren, war der besondere Reiz. „Schön, dass es das kostenlose Angebot gibt“, sagte Ina Voigt aus Eschwege. Sie war mit Patrick Stricker und der gemeinsamen Tochter Lia (4) auf dem Marktplatz. In der Spielewelt der Innenstadt standen strategisches Denken und Balancehalten im Fokus. Da wurde alles ausprobiert, erzählte auch Myriam Bauknecht, die mit ihrem neunjährigen Sohn, Anton, sowie Oma Gudrun Beck aus Reichensachsen da war: „Wir arbeiten uns durch die Stationen.“ Beim Karussell mussten dann vor allem die Erwachsenen ran. Denn nur mit Muskelkraft flogen die Kinder durch die Luft.

Im Schlosspark waren Entdecker genau richtig. Bei der interaktiven Installation von „Knol d’Amour“ drehte sich übersetzt alles um die Liebe zur Kartoffel. Hier wurde die Knolle in Szene gesetzt. Kleine Gucklöcher hinter denen sich Überraschungen versteckten und Infos über Kopfhörer gab es rund um den urig gestalteten Wagen. Auf dem Platz vor dem Kleinkunstzelt wurden außerdem Spiele angeboten und Bastelstationen luden zum kreativen Austoben ein.

Entdeckermobil des Geo-Naturparks

Auch der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land stellte sein Entdeckermobil auf. Dort konnten die Kinder aus Schafswolle kleine Figuren formen. Die Wolle wurde in Wasser getaucht, mit Seife eingeschmiert und dann zwischen den Händen zu einer länglichen Rolle gedreht. Mit Heißkleber wurde noch ein leeres Schneckenhaus aufgeklebt. Und schon war die Figur fertig. „Viele Kinder und auch Erwachsene machen mit“, berichtet Anke Finke, Mitarbeiterin beim Geo-Naturpark, am Sonntag.

Eine wahre Spielewelt gab es außerdem auf dem Sportplatz am Werdchen. Klettern, Rutschen, extra große Spiele spielen – alles ganz exklusiv für die Festivalbesucher. Das war nicht nur was für die jüngsten Besucher des Festivals. Auch die Erwachsenen probierten sich beim „Vier gewinnt“, an den Mini-Tischtennisplatten und an der Kistenrutsche aus. Wieder zu Kindern wurden da Svenja Keup und Jonas Stracke. Die beiden 28-Jährigen schnappten sich eine Kiste und wagten die Abfahrt auf der Rollbahn. Iris und Ralf Germerodt aus Reichensachsen nutzten das Angebot für ein Treffen mit ihren Kindern und Enkeln. „Wir wollen hier zusammen Zeit verbringen.“

Von Hanna Maiterth

Geschick und Teamwork war bei den Spielen in der Innenstadt gefragt: Gudrun Beck aus Reichensachsen mit Tochter Myriam Bauknecht und Enkel Anton (7).
Geschick und Teamwork war bei den Spielen in der Innenstadt gefragt: Gudrun Beck aus Reichensachsen mit Tochter Myriam Bauknecht und Enkel Anton (7). © Hanna Maiterth
Ein Platz für das innere Kind: Svenja Keup und Jonas Stracke toben sich auf dem Spielplatz am Werdchen aus.
Ein Platz für das innere Kind: Svenja Keup und Jonas Stracke toben sich auf dem Spielplatz am Werdchen aus. © Hanna Maiterth

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