Schönheitskur für Rastplatz

Ortsbeirat Wendershausen will „Drei-Länder-Eck“ mit Fördergeld aufhübschen

+
Kaum noch zu erkennen: Die Grottensteine, die das Drei-Länder-Eck in Wendershausen einfassen, sind durch Bewuchs überwuchert.

Wendershausen. Vor einer Schönheitskur steht das „Drei-Länder-Eck“ im Witzenhäuser Stadtteil Wendershausen, das im Volksmund deshalb so bezeichnet wird, weil es im Schnittpunkt der Ländereien dreier unterschiedlicher Eigentümer liegt.

Das lauschige Plätzchen oberhalb des Forsthauses am nordwestlichen Ortsrand der 670 Einwohner zählenden Gemeinde möchte der Ortsbeirat mit Geld aus dem Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) aufhübschen.

Das gab Ortsvorsteher Rüdiger Träbing im Anschluss an die jüngste Ortsbeiratssitzung bekannt. Die Einfassung des mit Gras bewachsenen Areals besteht aus alten Grottensteinen, die wegen Überwucherung als solche kaum noch oder gar nicht mehr zu erkennen sind. Sie sollen laut Träbing vom Bewuchs befreit und neu verfugt werden. Vorgesehen seien ferner ein stufenloser Zugang zu dem Platz und eine zweite Sitzgruppe.

Das Drei-Länder-Eck ist regelmäßig Standort des Maibaumes, den bislang immer die Straßenfest-Gemeinschaft und jetzt erstmals die Freiwillige Feuerwehr aufgestellt hat, die diese Arbeiten künftig im jährlichen Wechsel mit dem örtlichen Sportverein übernimmt.

Auf Vordermann gebracht werden soll auch die unmittelbar benachbarte Wassertretstelle. Dort staute bislang immer ein Brett den Salzbach auf. Das soll wegen seines maroden Zustands durch einen Schieber aus Leichtmetall ersetzt werden. Aus dem gleichen Material soll ein neues Geländer her.

Geplant sei ferner, die Böschung zur Wassertretstelle mittels zwei Stufen terrassenförmig zu gestalten, die Natursteine dort neu auszufugen und zusätzlich eine Bank aufzustellen. Unter Vorbehalt der als sicher geltenden Zustimmung der IKEK-Steuerungsgruppe sollen die Arbeiten am Drei-Länder-Eck bis zur Saisoneröffnung im nächsten Jahr realisiert sein.

Zustimmend zur Kenntnis nahm der Ortsbeirat das Investitionsprogramm der Stadt Witzenhausen. Es sieht Geld für eine Machbarkeitsstudie zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Dorfgemeinschaftshaus sowie zur Ausstattung des Kindergartens vor, ferner 4000 Euro als Planungskosten für eine Flutlichtanlage am Sportplatz.

Nach Angaben Träbings befasste sich der Ortsbeirat auch mit der nach seiner Ansicht unbefriedigenden Verkehrssituation auf der Straße „Am Salzbach“ zwischen der Einmündung auf die Eschweger Landstraße und der Berghofstraße. Auf diesem knapp 200 Meter langen Teilstück mit unübersichtlichen Kurven solle das beidseitige Parken, wie derzeit möglich, auch deswegen durch ein Halteverbot unterbunden werden, um die Schulkinder auf dem Weg zur Bushaltestelle besser zu schützen.

Unterdessen, so der Ortsvorsteher, warte man noch immer auf eine Antwort des Magistrats zu der Anregung, den staubigen Weg zum Sportplatz zu asphaltieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.