Projekt Schulstation am Klinikum Werra-Meißner will Einblicke vermitteln

Pflege-Azubis leiten Klinik-Station

Leiteten unter Aufsicht die Geriatrischen Stationen: die Azubis Alexandra Grisafi und Niklas Bellstedt.
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Leiteten unter Aufsicht die Geriatrischen Stationen: die Azubis Alexandra Grisafi und Niklas Bellstedt.

Die Pflege-Azubis des Klinikums Werra-Meißner leiten in dieser Woche unter Aufsicht die Geriatrischen Stationen in Eschwege und Witzenhausen. Das Projekt Schulstation soll den Auszubildenden kurz vor ihrem Abschluss einen Einblick in den Berufsalltag vermitteln.

Werra-Meißner - „Für die angehenden Pflegekräfte ist die Schulstation eine sehr gute Möglichkeit, sich auf ihre zukünftige verantwortungsvolle Tätigkeit vorzubereiten“, sagt Elke Hoffmeister, Praxiskoordinatorin am Institut für Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung (IfGK). Während dieser Zeit würden die Auszubildenden von Praxisanleitern und Pflegekräften begleitet, die die Arbeiten überprüften.

Die Auszubildenden erstellten im Vorfeld Dienstpläne und Tätigkeitslisten mit Aufgaben, die während des Arbeitstages erledigt werden müssen.

Niklas Bellstedt, der unter den Azubis auf der Geriatrie-Station in Eschwege die Stationsleitung übernimmt, sagt zum Projekt: „Es ist ein guter Einblick in das, was uns in zwei Monaten nach der Ausbildung erwartet. Denn in der Ausbildung haben wir oft auf Anordnung gearbeitet. Jetzt müssen wir alles selbst planen. Das ist am Anfang schwierig, aber man wächst da rein. Es funktioniert schon von Tag zu Tag besser.“

Die Auszubildende Alexandra Grisafi fügt an, dass man schon eine Riesen-Verantwortung als Pflegekraft habe. „Deswegen ist es gut, dass wir uns daran probieren dürfen, aber auch, dass uns noch jemand über die Schulter guckt und gegebenenfalls Tipps gibt oder mithilft“, sagt sie.

Auf die Azubis warten nun nach den schriftlichen und praktischen Prüfungen im September noch die mündlichen Prüfungen. „Für uns ist es sehr hilfreich, Kompetenzen wie das Managen der Station und die Gliederung der Prozesse in einer Schicht durch die Schulstation schon jetzt kennenzulernen“, erzählt Niklas Bellstedt. Dementsprechend würden auch täglich Evaluationen nach einer Schicht durchgeführt, um zu eruieren, was gut geklappt hat und wo es noch Optimierungsbedarf gibt. (red)

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