Pflege des Waldes weiter verbessern

Stadt Sontra erhält erneut Zertifikat für nachhaltige Forstbewirtschaftung

Besonders Stürme und der Borkenkäfer haben dem Fichtenbestand in der Region zugesetzt.
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Besonders Stürme und der Borkenkäfer haben dem Fichtenbestand in der Region zugesetzt.

Die Stadt Sontra wurde erneut dafür zertifiziert, dass sie sich als Waldbesitzer dazu verpflichtet hat, ihre Waldbewirtschaftung nach nachhaltigen PEFC-Standards zu bewältigen.

Sontra - Bei PEFC handelt es sich laut Sontras Stadtmanager Alexander Dupont um ein Programm für die Anerkennung von Waldzertifizierungssystemen. Es handele sich hierbei um die größte Institution zur Sicherung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifikat. Es wird laut der Stadt Sontra nun erneut um fünf Jahre bis zum Dezember 2025 verlängert.

„Die Stadt Sontra, Hessen Forst und weitere Partner arbeiten gemeinsam an dem Ziel, die nationale und internationale Verbesserung der Waldnutzung und Waldpflege zu erreichen“, sagt Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt (SPD).

Mit dem Zertifikat zeige die Stadt ihr Engagement für die Umwelt und die Verantwortung im Umgang mit dem unverzichtbaren Roh- und Werkstoff Holz, so der Verwaltungschef.

Der Wald sei notwendig als Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und Menschen. Er reguliere das Klima und sei gleichzeitig Erholungsraum, so Alexander Dupont. Aber der Bestand sei in Gefahr:

Einige FFH-Gebiete im Sontraer Stadtgebiet

Allein in den Tropen würden zwischen 11 und 15 Millionen Hektar Wald vernichtet. Waldschutz sei dahingehend auch aktiver Umweltschutz, sagt der Stadtmanager. „Das Ökosystem Wald ist ein Wirkungsgeflecht, in dem jeder Eingriff mehr als eine Folge hat. Wir freuen uns, dass uns mit dem Zertifikat bestätigt wird, dass wir ökologische, ökonomische und soziale Aspekte erfüllen“, so Bürgermeister Thomas Eckhardt.

Im Stadtgebiet von Sontra sind verschiedene Fauna-Flora-Habitate (FFH-Gebiete) ausgewiesen, die als besonders schützenswert gelten: Beispielsweise erstreckt sich entlang der Gemeindegrenze zwischen Sontra und Grandenborn am nordwestlichen Rand der Ringgau-Hochfläche ein Laubwaldgebiet. Bergabstürze, Felsabbrüche, Kalkfelsfluren sowie waldnahe Magerrasen und Streuobstbestände prägen den Bereich. (mmo)

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